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Colordruck Baiersbronn führt Haftungsmanagementsystem ein

Im Schadensfall eine Reduzierung drohender Einbußen erzielen

Dr. Friedhelm Nickel hat gemeinsam mit der Solidargemeinschaft Druck das Haftungsmanagementsystem für das grafische Gewerbe ins Leben gerufen.

Das Verpackungsdruck-Unternehmen Colordruck Baiersbronn hat sein Qualitätsmanagement seit Kurzem durch ein Haftungsmanagementsystem ergänzt. Mit dessen Hilfe soll im Schadensfall eine Reduzierung drohender Einbußen erzielt werden können. Ins Leben gerufen wurde das System für das grafische Gewerbe von Dr. Friedhelm Nickel – gemeinsam mit der Solidargemeinschaft Druck.

Geschäftsführer Thomas Pfefferle erläutert die Gründe für das neue Instrument in der Unternehmensführung. "In erster Linie bedeutet ein Haftungsmanagementsystem noch mehr Service für unsere Kunden", so Pfefferle. "Wir sind stolz darauf, dass sich seit vielen Jahren die Quote der Reklamationen unserer Arbeit auf einem kaum wahrnehmbaren Niveau bewegt. Trotzdem bieten wir mit diesem Instrument noch einmal mehr Sicherheit für den Fall der Fälle. Das können Sie sich wie einen Airbag im Auto vorstellen, den die meisten Fahrer glücklicherweise nie zu sehen bekommen." Bei dem Haftungsmanagementsystem gehe es darum, im Schadensfall auf kürzestem Weg und vor allen Dingen so schnell wie möglich eine Reduzierung drohender Einbußen zu erzielen.

Nach entsprechender Vorbereitung fand ein vierstündiger Workshop zum Thema am Standort Baiersbronn statt. In der Runde der zu involvierenden Personen fanden sich neben der Geschäftsführung, dem Leiter Qualitätsmanagement und dem Verkaufsleiter auch weitere Entscheider aus der ersten Management-Ebene. Geleitet wurde die Runde vom Justiziar der Solidargemeinschaft Druck (SDI e.V.), Dr. Friedhelm Nickel. "Eine unschöne Begleiterscheinung bei schlecht gelaufenen Produktionen ist es, dass die Versicherer der Produkthaftpflicht bemüht sind, einen Grund zu finden, keinen Schadensersatz leisten zu müssen", erläutert Nickel, der gemeinsam mit der Solidargemeinschaft Druck dieses System auch für das grafische Gewerbe ins Leben gerufen hat. "Und unter den Versuchen, eine Deckung zu vermeiden leidet vor allen Dingen eins: die Geschäftsbeziehung zu dem betroffenen Kunden", so der Justiziar. Gerade diese ist dann besonders sensibel, wenn durch den Versicherer lang anhaltenden Diskussionen z.B. über eine mögliche Mitverantwortung des Aufraggebers eingeleitet werden.

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