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Colorgate bringt Kolorierungssoftware Colorrizer auf den Markt

Kolorierung und Printdesign im Farbraum des industriellen Produktionssystems
 

Produktneuvorstellung von Colorgate, passend zum Umfeld der Fachmesse Inprint 2015: der Colorrizer.

Colorgate stellt mit Colorrizer eine neue prozessoptimierende Kolorierungssoftware für den industriellen Digitaldruck vor. Mit Colorrizer erfolgt bereits die Design- und Kollektionsentwicklung im Arbeitsfarbraum des digitalen Produktionssystems, so dass die verfahrensbedingten Druckfarbräume direkt bei der Designgestaltung berücksichtigt und voll ausgeschöpft werden können. Diese Vorgehensweise soll den Prozess vom Design bis zur digitalen industriellen Druckproduktion optimieren und so Produktionszeiten und Kosten verringern.

Sowohl im Textildruck als auch bei der Druckproduktion von Produkten für die Innenraumgestaltung werden zunehmend digitale Druckverfahren eingesetzt. Für diese Anwendungen bietet die neue Kolorierungssoftware Colorrizer die Generierung von Farbkombinationen mit farbrichtiger Vorschau am Monitor (Softproof) und die Erzeugung von Step-and-Repeat-Pattern. Zudem vereinfacht sie laut Hersteller Colorgate den Arbeits- und Abstimmungsprozess für alle an der Designentwicklung beteiligten Personen.

Designer erhalten mit Colorrizer eine Kolorierungssoftware an die Hand, die ihnen schon im Prozess des Designerstellung – zum Beispiel via Import von PSD-Dateien aus Adobe Photoshop – den passenden und somit maximalen Farbraum für die jeweilig in der Produktion eingesetzten Drucksysteme vorgibt. Dazu gehört auch eine automatische Farbtransformation, so Colorgate. Der Import von bestehenden Farbbüchern und -bibliotheken aus Adobe ACB-Dateien (Adobe Color Book) soll ebenso möglich sein wie der Import von Farbdaten aus konventionellen Druckverfahren, zum Beispiel 1- oder 8-Bit-Daten zur Farbübernahme oder Zuweisung neuer Kolorits.

Softproofing, dass heißt die farbverbindliche Designbegutachtung auf dem Monitor, soll mit Colorrizer komfortabel und sicher sein. Neben diesen farbakkuraten Voransichten auf dem Monitor können mit dem Schwesterprodukt Productionserver aus dem Hause Colorgate auch produktionsverbindliche Proofs auf Papier gedruckt werden. Ferner ermögliche diese RIP- und Farbmanagementsoftware den Vergleich unterschiedlicher Farbräume, so dass bereits in der Monitorsicht die Druckwiedergabe auf verschiedenen Drucksystemen oder Druckresultate mit alternativen Farbbestückungen simuliert werden können.

Farbakkurate Mehrkanal-Kolorierung – „on-the-fly”: Bei der Festlegung von Farbrezepturen erlaubt Colorrizer laut Hersteller manuelle Eingriffe, sodass auch unter Einsatz unterschiedlicher Produktionsverfahren oder -materialien immer das optimale Farbergebnis erzielt werden könne. Auch weitere prozessbedingte Färbungseigenschaften, wie etwa die Gesamtfarbmenge für einen zu erzielenden Durchdruck, könnten so Berücksichtigung finden. Farbkanäle ließen sich dabei in ihrem Tonwert händisch ändern oder in ihrer Verwendung gänzlich unterdrücken, um beispielweise die Anzahl der Farbseparationen zu reduzieren.

Die Festlegung von eindeutigen Farbrezepturen sowie die Spezifizierung im LAB-Farbmodell soll es darüber hinaus ermöglichen, Designs auch dann einheitlich in ihrer farblichen Anmutung zu belassen, wenn sie mit unterschiedlichen Produktionsverfahren, auf unterschiedlichen Materialien/Substraten oder mit unterschiedlichen Funktionen eingesetzt werden. 

Neben den Color Management- und Softproof-Funktionen generiert Colorrizer auch Rapporte, die so genannten Step-and-Repeat-Pattern (sich wiederholende Muster, die durch Repetierung entstehen). Die Rapporterzeugung in Produktionsbreite findet im Colorrizer statt, wobei auch der Einsatz von Versätzen möglich ist. Diese Daten werden dann von der RIP-Software, zum Beispiel Productionserver, der Länge nach pixelgenau umgesetzt.

Nähere Informationen zum Colorrizer von Colorgate liefert ein aktuelles Produktvideo auf YouTube.

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