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Colorgate präsentiert auf der Drupa erstmals Productionserver 7.10

Erste RIP-Software, die den Epson 64-Zoll-Drucker Surecolor SC-S70600 unterstützen soll
 

Der Surecolor SC-S70600 (im Bild das Drupa-Modell) ist Epsons erster 64-Zoll-Drucker. Colorgate Productionserver 7.10 ist nach Angaben des Herstellers die erste RIP-Software, die das Drucksystem unterstützt.

Colorgate (Hannover) hat mit dem Productionserver 7.10 die neueste Version seiner RIP-Software mit nach Düsseldorf gebracht. Diese baut nicht nur bestehende Funktionen aus, sondern bietet auch neue Funktionalitäten wie das 1-Bit-Tiff-Input-Module, das In-RIP-Trapping-Module den Gamut Viewer sowie die Adobe PDF Print Engine 2.6 für Screen-Workflows. Zudem unterstütze Productionserver 7 als erste RIP-Software den neuen Epson Surecolor SC-S70600, wie auf der Drupa live zu sehen.

Das Colorgate 1-Bit-Tiff-Input-Module ist für Productionserver 7 optional verfügbar und bietet laut Colorgate ein sicheres Verfahren für die Verarbeitung eingehender 1-Bit-Tiff-Dateien, zur Erstellung von Rasterproofs sowie zum Entrastern (Descreening) von Eingangsdateien für Formproofs (Impositioning Proofs). Das Modul eigne sich für Kunden im Verpackungsdruck, aber auch für Prepress-Workflows in vielen anderen Bereichen.

In-RIP-Trapping-Module.
Das Colorgate In-RIP-Trapping-Module stellt sicher, dass im Mehrfarbendruck, wenn Bildelemente mit unterschiedlichen Farben nacheinander auf einen Papierbogen gedruckt werden, an den Grenzlinien der Elemente keine hellen oder weißen Stellen (Blitzer) entstehen, die an sich nicht sichtbar sein sollten (durch Überfüllung/Unterfüllung).

Gamut Viewer.
Der neue Gamut Viewer ist für alle Productionserver-7.10-Produkte, Photogate 7.10 und Proofgate 7.10 verfügbar. Er soll zwei- und dreidimensionale Vergleiche von unterschiedlichen Farbräumen ermöglichen.
Colorgate Gamut Viewer kann über zwei Wege verwendet werden: aus dem Profiler Module (PFM)/der Profiler Suite (PFS) heraus oder über das Menü „Optionen“ in der Software. Über das Menü „Optionen“ können Anwender bis zu fünf ICC-Profile in 2D mit einem Referenz- oder Standard-Farbraum vergleichen. So ist es zum Beispiel im Campain Printing-Workflow (Kampagnendruck) möglich, den größten gemeinsamen Farbraum für mehrere Drucker zu definieren. Über das Profiler Module/die Profiler Suite können Nutzer direkt das errechnete Profil betrachten und dieses mit einem Referenzprofil vergleichen oder mit den Profilen der eingebetteten MIM-Kombinationen. Darüber hinaus ermögliche der Gamut Viewer den Vergleich von bis zu zwei ICC-Profilen in 3D. 

APPE-Support und Drupa-Premiere.
Des Weiteren sind mit dem Release 7.10 alle Colorgate RIP-Softwarelösungen für Screen-Workflows – Filmgate und die Colorgate Inkjet-Printbox – ebenfalls optional mit der Adobe PDF Print Engine 2.6 (APPE) verfügbar. Außerdem ist auf der Drupa live zu erleben, wie Productionserver 7.10 als angeblich erste RIP-Software mit dem ersten 64-Zoll-Drucker von Epson, dem Surecolor SC-S70600, arbeitet. Der Epson Surecolor SC-S70600 bietet gleichzeitig Weiß und Metallicfarben für das Bedrucken transparenter oder sehr dunkler Materialien.

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