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Colorgate RIP-Software ab sofort in Version 7.20 verfügbar

Optionales „TVI Calibration Module“ zur Tonwertkorrektur ergänzt die vorhandenen Werkzeuge fürs Color Management
 

Die Version 7.20 der Colorgate RIP-Software ist ab sofort verfügbar. Sie ist geprägt durch das neue, optionale TVI Calibration Module, das mit Hilfe des Prozesskalibrierungsassistenten eine Tonwertkorrektur (analog zum Offsetdruck) ermöglichen soll.

In der neuen Version 7.20 bietet die Colorgate RIP-Software einige Neuigkeiten. So profitieren Anwender von Productionserver 7 jetzt vom neuen, optionalen TVI Calibration Module, das mit Hilfe des Prozesskali-
brierungsassistenten eine Tonwertkorrektur (analog zum Offsetdruck) ermöglicht. Zudem wurde die Simulation von Sonderfarbstufen verbessert und eine neue Vorschau für Schneidepfade integriert. Colorgate hat auch die Medienkontrollkeilauswertung in Proofgate 7 und Proofgate Module an die Vorgaben des Prozess-Standard Digitaldruck (PSD) angepasst. Des Weiteren unterstützt die Version 7.20 einige neue Drucker und verfügt über Erweiterungen im Bereich der Adobe PDF Print Engine und des G7 Calibration Module.

Mit dem TVI Calibration Module ergänzt der LFP-Spezialist Colorgate die vorhandenen Farbmanagementwerkzeuge um die aus dem Offsetdruck bekannte Tonwertkorrektur nach ISO 12647-2. Das Modul ist optional. Mit Hilfe der Punktzuwachskorrektur können laut Colorgate nun analog zum Offsetbereich standardkonforme Ergebnisse erzielt werden – unter Verwendung von standardisierten Tinten und Einhaltung von papiertypspezifischen Zieltonwertzuwächsen.

Speziell im Verpackungsdruck besteht die Anforderung, Branding-Informationen in höchster Qualität auf verschiedensten Materialien drucken zu können, so Colorgate. Um die Anforderungen der Markeninhaber bestmöglich umsetzen zu können, würden beim Einsatz von konventionellen Drucktechniken (zum Beispiel Offset- oder Flexodruck) Sonderfarben mit einem individuellen Tonwertverhalten verwendet. Für den Digitaldruck wurde nun die Simulation des individuellen Tonwertverhaltens von Sonderfarben verbessert, um das Verlaufsverhalten besser steuern zu können. So könne im Verpackungsdruck oder beim Druck von kleinen, individualisierten Auflagen „optimale“ Farbergebnisse erzielt werden. Dies werde laut Colorgate erreicht, indem neben der Vollfarbe auch für Abstufungen exakte Lab-Zielwerte ausgegeben werden können. Diese könnten dann messtechnisch erfasst werden oder über eine visuelle Abmusterung mit Hilfe des Color-Atlas-Moduls ermittelt und übergeben werden.

Die nötigen Werkzeuge für die Umsetzung des PSD bietet die Productionserver 7 Campaign Printing RIP-Software. So wurde die Kontrollkeilauswertung des Proofgate-Moduls bzw. von Proofgate 7 laut Colorgate wie folgt erweitert:

  • „PSD – Medienrelative Abmusterung“ und „PSD – side-by-side“ wurden als Reporte hinzugefügt
  • „Messunterlage“ sind nun Teil der Zusatzinformation 
  • Lab-Werte der Messdaten können nun als solche exportiert werden

Des Weiteren wurde in der RIP-Software eine neue Vorschauansicht hinzugefügt, die den Schneidepfad farbig darstellt. Auch Perforationen und Schneiderichtungen werden hier visualisiert. Ferner lassen sich laut Colorgate Bézierkurven in Kreisbogenstücke bzw. Geradenstücke wandeln, um damit die Schneidegenauigkeit und Geschwindigkeit zu optimieren.

Weitere Verbesserungen: Das G7 Calibration Module zeigt nun weitere Werte auf der Auswertungsseite, um den Richtlinien der G7-Zertifizierung zu folgen. Die Adobe PDF Print Engine kann nun PS/EPS-Dateien verarbeiten. Zudem wurde ein erweitertes Dialogfeld mit weiteren Optionen für die Verarbeitung eingebaut. Und: Colorgate RIP-Software Version 7.20 bietet eine Auswahl an neuen Druckertreibern für unterschiedlichste Drucker, zum Beispiel HP Indigo PDF (Cat 3), Roland XF-640 (Cat 1) Roland XR-640 (Cat 1), SIIT IP-7700 (ColorPainter H2P-74S) (Cat 1), SIIT IP-7900 (ColorPainter H2P-104S) (Cat 2). Neue Schneideplotter und Schneidetische: GCC Puma III/Jaguar IV (Cat 0) und DYSS (Cat 1). Eine Gesamtliste der unterstützten Drucker ist online verfügbar.

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