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Version 4.0 der Messdaten-Aufbereitungslösung Color-Ant veröffentlicht

Hersteller Colorlogic integriert Funktionserweiterungen/-verbesserungen und sorgt für größere Messgeräte-Unterstützung
 

Die zentrale Benutzeroberfläche von Colorlogic Color-Ant 4.

Die Colorlogic GmbH (Rheine) hat die neue Hauptversion 4.0 ihrer Messdaten-Erfassungs- und Optimierungslösung Color-Ant auf den Markt gebracht. Das Werkzeug für optimierte Messdaten, verbesserte Profile, individuelle Testcharts und zum Editieren von Primärfarben wurde um einige Funktionen erweitert und unterstützt neue Messgeräte. Für Kunden mit aktivem Wartungsvertrag für Color-Ant oder die Profilierungslösung Copra ist das Upgrade laut Colorlogic kostenfrei.

Hier ein kompakter Überblick über die wichtigsten Neuerungen, die in der Messdaten-Erfassungs- und Optimierungslösung Colorlogic Color-Ant 4.0 umgesetzt wurden:

  • Das neue „Measure-Tool“ unterstützt zusätzliche Messgeräte wie das X-Rite i1iO, das X-Rite e-Xact und den Strip-Reader FD-9 von Konica-Minolta.
     
  • Verbesserte Bedienbarkeit des Tools „Individuelles Chart“.
  • Das „Chart exportieren“-Tool enthält laut Hersteller zusätzliche Funktionen, damit druckbare Testcharts als PDF-, TIFF- oder PSD-Dateien erstellt werden können, die für die im „Measure-Tool“ unterstützten Messgeräte am besten geeignet sind. Außerdem sollen individuelle Einstellungen einfach gespeichert und wiederverwendet werden können.
     
  • Das Werkzeug „Primärfarben editieren“ wurde verbessert; die neue Funktion Druckreihenfolge soll eine bessere Vorhersage von überdruckenden Farben ermöglichen.
     
  • Das frühere Tool „Weißkorrektur“ wurde zu einem „Weiß/Schwarz-Korrektur“-Tool umgestaltet. Laut Colorlogic enthält es neue Funktionen wie etwa die Auswahl des Weißpunkts aus einem anderen Datensatz, verbesserte spektrale Berechnungen und die Editierbarkeit des Schwarzpunkts.
     
  • Das Werkzeug „Tonwerte“ enthält Korrekturen für die G7- und die neue ISO 20654-Bestimmung. Letztere erstellt farbmetrisch basierte Linearitäten für Volltonfarben anstelle von Dichteberechnungen.
     
  • „Betrachten“ unterstütze nun den Vergleich von Spinnennetz, 3D-Gamut, TWZ und Kurven mit einem anderen Profil. „Kurven“ ermögliche den Vergleich von TWZ- gegenüber ISO 20654-Kurvenformen (auch als SCTV bekannt).
     
  • Die Online-Hilfe wurde optimiert und modernisiert.
     
  • Das „Korrektur“-Werkzeug verfügt nach Angaben von Colorlogic nun über eine ähnliche „Schütze Lichterbereiche“-Funktion, wie das „Glätten“-Tool. Das neue „Mitteln“-Werkzeug ermögliche die automatische Anwendung der Redundanzkorrektur nach dem Mitteln.
     
  • CxF-Dateien sollen nun besser unterstützt werden und es wurde eine neue Option für den Export von Sonderfarben als CxF/X-4-Dateien hinzugefügt. Außerdem sollen Sonderfarben als CxF/X-4 oder solche mit alternativem Farbraum automatisch aus geladenen PDF-Dateien extrahiert werden können.
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