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Computerviren bedrohen auch RFID-Tags

Niederländische Forscher sehen mögliches Sicherheitsrisiko

Wie die Computerwoche in ihrer Ausgabe vom 24. März berichtet, sehen Wissenschaftler der Vrije Universiteit Amsterdam (Niederlande) in Computerviren eine ernsthafte Bedrohung für die RFID-Technik (Radio Frequency Identification). Im Rahmen einer Studie soll es einem Studenten in nur vier Stunden gelungen sein, einen Virus zu schreiben, der sich selbst weiter verbreitet und auf einen RFID-Chip passt. Bisher ging man davon aus, dass dies wegen des begrenzten Speichers der Tags (manche RFID-Module können lediglich 114 Bytes speichern) gar nicht möglich sei.
Die Forscher warnen nun davor, dass Angreifer RFID-Tags dazu benutzen könnten, um Schwachstellen in der RFID-Middleware oder den dazugehörigen Backend-Datenbanken auszunutzen. Wie dies genau aussehen könnte, erklären die Wissenschaftler auf einer speziellen Internetseite unter www.rfidvirus.org. Bisher – so die vorerst beruhigende Nachricht Spezialisten – sei jedoch noch kein RFID-Virus »in freier Wildbahn« aufgetaucht.

Computerwoche http://www.computerwoche.de

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