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Conprinta: Printing-on-Demand für den Verpackungs-Vordruck

Neues Flexo-Preprint-System Conprinta IMD 2012 – Göttinger Flexodruckmaschinen-Spezialist auf der CCE International in München
 

Mehrfarben-Flexodruckmaschine Conprinta IMD 2012: Die Rüstmöglichkeiten wurden vereinfacht, um dem Maschinenbediener mehr Zeit für schnelle Auftragswechsel zu geben. Die automatische Druck-Voreinstellung ermöglicht die Wiederholung vorhandener Druckaufträge mit geringem Zeitaufwand und Abfall. Das computergesteuerte Farbmanagement ermöglicht eine Verringerung des Farbverbrauchs.

Der Trend, Produkte im Regal durch die Verpackung wiedererkennbar und unverwechselbar zu machen und zu vermarkten, hat die Druckindustrie im Laufe der letzten Jahrzehnte bestimmt. Eine Antwort der Druckindustrie war die Verbesserung der Druck- und Veredelungsanlagen für den sogenannten Verpackungs-Postprintbereich, in dem teils vorbedruckte Materialien endbedruckt und möglicherweise veredelt werden. In letzter Zeit entstand eine zusätzliche Tendenz der Verwendung von immer leichteren Papieren und höheren Druckanforderungen, speziell im Flexopreprint auf Papier. „Preprint Volume on Demand“ als Prozesslösung soll eine bedarfsorientierte Lieferung ermöglichen. Eines der bekannten Unternehmen im Zulieferbereich ist die Conprinta GmbH & Co. KG. Das Unternehmen bietet für diese Anwendung – also den Vordruck in der Verpackungsproduktion – sein IMD System, das es erlauben soll, flexible Auftragsmengen (selbst sehr kurze Aufträge) mit geringer Vorbereitung, kurzen Rüstzeiten, schnellen Auftragswechseln und so mit geringeren Kosten zu drucken. 

Conprinta Printing Technology, mit Sitz in Göttingen, entwickelt und vertreibt die IMD-Vordruck-Maschine, die auf der von Conprinta patentierten Belt-Technologie basiert. Diese Technologie, in Kombination mit Servoantrieben, soll eine effiziente Produktionsmethode, das „Continuous Run”, ermöglichen. Hier wird also die Print-On-Demand-Philosophie auch in den Vordruck-Bereich transferiert („Preprint Volume on Demand“). 

Auf der kürzlich in München veranstalteten CCE International informierte Conprinta Kunden und Interessenten über die neue Baureihe Conprinta IMD 2012, die die Bedruckung kleiner wie großer Auflagen im Flexodruck mit niedrigen Durchlaufzeiten ermöglichen soll. Das System soll für ein breites Spektrum von Substraten (gestrichen wie ungestrichen) geeignet sein und einen noch schnelleren und konsistenteren Fortdruck (auch im Hinblick auf das Farbregister) als bei der herkömmlichen Baureihe ermöglichen.

Was besagt nun die Belt-Technologie? Jedes Belt-Druckwerk ist ausgestattet mit einem Druckplattenzylinder inklusive einem Belt-Spannsystem, einem Gegendruckzylinder und einer Rasterwalze mit Kammerrakel. Somit werden variable Rapportlängen ohne Wechsel von Zylindern möglich. Der Belt, eine nicht dehnbare Folie, wird (anders als der Sleeve) um zwei Zylinder gespannt, wodurch variable Rapportlängen möglich werden, ohne Zylinder zu wechseln, wie Conprinta betont. Die Belts sollen einfach gewechselt und gelagert werden können und kurze Rüstzeiten sowie schnelle Auftragswechsel ermöglichen. Druck-Rapport-Stufen von 6,35 mm (etwa 0,25 inch) sollen auf die Kartongrößen abstimmbar sein, wodurch der Abfall stark verringert werden könne. Die Formatgrößen sind variabel und bieten ausreichend Flexibilität. Es entstehen keine weiteren Rüstkosten, da die Druckplatten auf den Belts bleiben. Die Papierbreite reicht von 1.016 mm (40") bis 2.500 mm (98.5"), die Drucklänge von 997 mm (39") bis 4.525 mm (178"). Die Skala der möglichen Papiergewichte erstreckt sich von 60 g/m² bis 400 g/m², die Druckbreite geht bis zu 2.450 mm, bei bis zu 350 m/min Geschwindigkeit. Zur Anwendung kommen wasserbasierende Flexofarben.

Conprinta verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung im Flexodruck-Maschinenbau und in der Wellpappenindustrie. Das erste Belt-System wurde zusammen mit dem bekannten Verpackungs-Spezialisten Thimm Verpackung (Northeim bei Göttingen) entwickelt.

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