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Das zeigt Screen auf den Hunkeler Innovationdays

Live-Produktion auf Truepress Jet 520ZZ und 520EX
 

Screen wird auf den Hunkeler Innovationdays die Truepress Jet 520ZZ sowie die Jet 520EX in Live-Produktionen demonstrieren. Darüber hinaus soll auch der Equios-Workflow in der Version 2.0 im Fokus des Messeauftrittes stehen.

Auf den Hunkeler Innovationdays in Luzern (11. bis 15. Februar) wird Screen sowohl sein Flaggschiff, die Truepress Jet 520ZZ, als auch seine auf die Farbproduktion aufrüstbare Schwarzweiß-Lösung, die Truepress Jet 520EX, präsentieren. Beide Maschinen werden im Live-Betrieb eine Mischung als Direct Mailings, Büchern und Handbüchern drucken. Ein weiterer Schwerpunkt des Messeauftrittes werden die Softwarelösungen des Herstellers sein, die auf dem Equios-Workflow basieren.

Auf den Hunkeler Innovationdays wird Screen Equios 2.0 mit einer Vielzahl von Verbesserungen und neuen Funktionen präsentieren. Als hybrides Workflow-System ist Version 2.0 laut Screen für den CTP-Bereich, den Inkjet-Druck und POD-Systeme von Drittanbietern gedacht. Benutzer von Equios 2.0 sollen die Workflow-Automatisierung auf verschiedene Weise vorantreiben können – von der vollständigen Integration in ein MIS-System bis hin zur automatischen Abfrage von Dateinamen oder den in einer PDF-Datei enthaltenen Metadaten. Auch in Excel oder Filemaker erstellte Textdateien können zur Festlegung der Workflow-Schritte verwendet werden, die für einen bestimmten Auftrag notwendig sind.

Ein wichtiges Merkmal von Equios 2.0 bestehe darin, dass der Workflow für Nachdrucke auf Basis des Feedbacks der in der Druckmaschine oder in den Weiterverarbeitungssystemen installierten Kameras vollständig automatisiert werden könne. Nach der Erfassung und Protokollierung der erforderlichen Nachdrucke lässt sich Equios 2.0 zur Weiterleitung der notwendigen Seiten an die am besten geeignete Maschine einsetzen.

Buchdruck in Zusammenarbeit mit Horizon

Weitere in den Workflow integrierte Produktionswerkzeuge sind für den Buchdruck gedacht. Screen wird die Möglichkeiten dieser Tools in Zusammenarbeit mit Horizon präsentieren. So ist etwa die Truepress Jet 520EX Monochrome im Inline-Betrieb mit den Falz-, Zusammentrag- und Stapelmaschinen von Horizon zur Erstellung von klebegebundenen Büchern auf einem Klebebinder von Horizon zu sehen. Am Stand von Horizon sollen die klebegebundenen Bücher dann beschnitten werden. Der vollständig integrierte Prozess werde über speziell entwickelte Werkzeuge gesteuert, die eine Verbindung zwischen Screens Equios und der Software "P X Net" von Horizon herstellen.

Live-Vorführung der Cloud-basierten Software für variable Daten

Darüber hinaus nutzt Screen die Hunkeler Innovationdays als Plattform für die Präsentation seiner Cloud-basierten Software für variable Daten. Nachdem der Variable Front-end Service (VFS) von Screen erstmals auf der Drupa vorgestellt wurde, kann der Hersteller in Luzern nun die Einsatzmöglichkeiten dieser Software für Designer, Eigentümer von Inhalten und Druckereien zur Zusammenarbeit (über das Internet) bei Projekten mit variablen Daten in Live-Vorführungen präsentieren.

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Leserkommentare (1)

Christian Greim | Donnerstag, 31. Januar 2013 09:16:01

screen Truepress

Ich habe mir auf der Drupa die Truepress sehr genau angesehen. Die Druckergebnisse sind wie bei einem ordentlichen Offsetdruck. Die Qualität ist nicht so gut wie bei der Jetpress von Fuji, die Offset bei weitem schlägt, aber gut. Bei beiden Maschinen nicht wie bei Landa hinter Glas oder solchen Hokuspokus. Die Maschine hat gedruckt und man konnte die Ergebnisse aus der Auslage nehmen.

Was mich noch abgehalten hat von der Maschine ist, dass die laufenden Kosten je Druck bei einer Auflage von 2500, die unser Hauptprodukt hat, noch etwa eine Größenordnung über Offset liegt. Außerdem verlangt die Maschine in der Regel gestrichenes Papier.

Bei kleineren Auflagen dürfte sich die TruePress aber locker rechnen. Und die Verbrauchskosten stehen bei dieser Maschinenklasse erst am Anfang. Wenn die Entwicklungskosten nicht mehr so stark eingepreist werden müssen, ist da auf lange Sicht noch viel Luft nach unten.

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