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Der Arbeitskreis Wellpappendirektdruck will die Prozess-Standardisierung forcieren

Kontakt- und Gesprächsforum auf der Proflex 2007 (18./19.9.) an der HDM Stuttgart

Was vielen als unmöglich gilt, möchte eine Gruppe innerhalb des Wellpappenarbeitskreises der DFTA (Deutschsprachige Flexodruck-Fachgruppe e.V., Stuttgart) erreichen: den Vergleich des Prozesses Direktdruck auf Wellpappe anhand von standardisiert hergestellten Druckmustern und daraus abgeleiteten Kennzahlen. Kennzahlen und standardisiert hergestellte Referenzdruckmuster sind in der Wirtschaft die Basis eines jedes Benchmarkings. Erst die Wiederholbarkeit in gewissen Grenzen und der daraus abgeleitete Datensatz, ob in Form von Referenzmustern oder als Zahlenwerte, ermöglicht den Vergleich und erlaubt es, Effektivität und Effizienz des Druckbetriebes zu bewerten. Fehlentwicklungen oder Fehlinvestitionen können allein auf der Basis solcher Daten beurteilt beziehungsweise vermieden werden. Die Investition in eine moderne Druckmaschine erfordert ein hohes finanzielles Engagement. Durch das standardisierte Vorgehen beim Maschinenabdruck und den damit verbundenen Beurteilungskriterien kann die Leistungsfähigkeit der unterschiedlichen Druckmaschinen beurteilt, aber auch der Vergleich zu den bisher vorhandenen Produktionsmitteln gezogen werden.
Im Offsetdruck ist ein solches Vorgehen tägliche Praxis: Alle Offsetdruckmaschinenhersteller haben sich mit den Verbänden der Druckindustrie auf eine Maschinenabnahmeprozedur geeinigt. Die meisten Maschinenhersteller garantieren die Abnahmewerte sogar in ihren Vertragswerken.
Der Arbeitskreis Testform im Arbeitskreis Wellpappe möchte ähnlich Licht in die Wellpappenbranche bringen – mit den Druckmaschinenherstellern und in enger Kooperation mit Forschungsinstituten. Eine solche standardisierte Vorgehensweise kann aber auch helfen, die internen Abläufe und den richtigen Materialeinsatz permanent und regelmäßig zu optimieren. Durch die Vergleichbarkeit kann nicht nur intern die Frage nach der Effizienz beantwortet, sondern auch durch die standardisierte Herangehensweise branchenweit die eigene Organisation verglichen werden. Der permanente interne und externe Vergleich ist aber die Basis für jeden kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Die stetig steigenden Anforderungen an die Druckqualität im Wellpappendirektdruck machen die Implementierung eines solchen Prozesses in der Branche dringend notwendig. Nur so kann die Wellpappe neben ihrer Schutzfunktion auch ihre Marketingfunktion als attraktives Werbemittel dauerhaft etablieren.
Der Wellpappenarbeitskreis möchte im Rahmen der Proflex am 18./19. September 2007 in der Hochschule der Medien in Stuttgart interessierte Fachleute und auch Firmen zu Gespräch und Kontaktaufnahme zum Thema standardisierter Wellpappendirektdruck einladen. Neben der Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch wird dasThema standardisierter Wellpappendirektdruck noch in einem Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe während der Proflex behandelt.

DFTA http://www.dfta.de

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