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Der singende, klingende Kalender

Akademie Druck+Medien NRW stellt "Musikalendarisches Augmentarium" vor

Das Projekt "Musikalendarisches Augmentarium" demonstriert, wie Druckerzeugnisse mit Online-Inhalten verbunden werden können.

Wie sich Druckprodukte auf der Höhe der Zeit präsentieren, zeigt ein Projekt der Akademie Druck+ Medien NRW, bei dem ein Wandkalender mit digitalen Inhalten verknüpft wurde. Das Projekt mit dem Titel "Musikalendarisches Augmentarium" soll demonstrieren, wie Druckerzeugnisse mit Online-Inhalten verbunden werden können, um als Schnittstelle zur virtuellen Welt mobile Zielgruppen zu erreichen.

Was auf den ersten Blick aussieht wie ein Wandkalender, ist mehr als ein einfaches Druckprodukt. Mit 17 Blättern statt der üblichen zwölf fällt der Kalender bereits vom Umfang her aus dem Rahmen. Dabei steht jedes einzelne Monatsmotiv in seiner grafischen Gestaltung für eine bestimmte Musikrichtung.

Was den Kalender ausmacht, das wird deutlich, sobald man eines der Motive mit einer Smartphone-Kamera anvisiert: Auf dem Handy-Display scheinen die Kalenderblätter plötzlich zum Leben zu erwachen – ein Eindruck, der durch die Ergänzung des Livebilds auf dem Smartphone um 3-D-animierte Grafiksequenzen erreicht wird.

Vorher muss aber ein sogenannter "Augmented Reality Browser" auf dem Handy installiert werden, der sich als kostenlose Applikation für das iPhone oder Handys mit Android-Betriebssystem herunterladen lässt. Nach Aufruf der App tritt auf dem Display beispielsweise die Silhouette einer Sambatänzerin aus dem Kalender heraus und bewegt sich. Mit einem Touch-Klick wird eine Kostprobe der Musik aktiviert.

Die animierten 3-D-Grafiken wurden, wie die Webinhalte, vom Team der Akademie Druck+ Medien NRW gestaltet und programmiert – von Hip-Hop bis Jazz jeweils abgestimmt auf die einzelnen Musikrichtungen.

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