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Deutsche Mechatronics: Infrarot-Trocknung mit integrierter Kühlung

Fluidgekühltes Modul für hohe Produktionsgeschwindigkeiten

Mit dem fluidgekühlten Infrarot (IR)-Trocknungsmodul bietet die Deutsche Mechatronics die Möglichkeit, IR-Strahler bei der Wärmebehandlung von wärmeempfindlichen Folienbahnen oder dem Trocknen von temperatursensiblen Gütern »flexibel, sicher und umweltfreundlich einzusetzen«, so der Anbieter. Neu ist, dass das Modul über eine integrierte Kühlung verfügt, die die Folienbahn vor Beschädigungen schützt.
In vielen Produktionsschritten in der Industrie müssen temperaturempfindliche Medien wie Folienbahnen aus Kunststoff oder andere Formteile nach dem Bedrucken oder Lackieren bei hohen Geschwindigkeiten getrocknet werden. IR-Trockner sind ideal für diese Aufgabe geeignet, denn sie arbeiten sehr effizient. Die Schwierigkeit: bei einem plötzlichen Produktions-Stopp kann das Produkt die 300° bis 1200 °C heiße Oberfläche der Strahlungsquelle berühren und dabei schmelzen oder gar in Brand geraten.
Das IR-Trocknungsmodul der Deutschen Mechatronics, das die Initiative Mittelstand mit dem Industriepreis ausgezeichnet hat, soll derartige Risiken ausschließen: Die Oberfläche des Strahlers wird mit einer für Infrarotlicht transparenten, umweltfreundlichen Flüssigkeit konstant unter 55 °C gekühlt. Das schützt das Produkt vor Brandschäden und den Nutzer beim Arbeiten am System vor Verbrennungen. Zudem soll die Lösung sehr effizient sein: die im Kühlkreislauf aufgenommene Wärme wird dem Trocknungsprozess gezielt zugeführt.
Das IR-Modul ist kompakt und kann so einfach in bestehende Produktionslinien integriert werden. Typische Anwendungen sind das Trocknen der Farbe in Druckmaschinen, die Wärmebehandlung von sensiblen Substraten, zum Beispiel von Folien, oder das Erwärmen von Oberflächen vor Klebe- und Beschichtungsprozessen.

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