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Digital gedruckt ... und dann?

Was die Weiterverarbeitung im Digitaldruck leisten muss
 

Da im Digitaldruck jedes Produkt als Unikat gefertigt werden kann, muss auch die Weiterverarbeitung auf die speziellen Anforderungen ausgerichtet sein. (Illustrationsbild; Bildquelle: renetillmann.com/Messe Duesseldorf)

Der Digitaldruck kann viele Vorteile haben: Flexibilität bei kleinen Auflagen, die Möglichkeit der Personalisierung und Individualisierung sowie zeitliche Vorteile durch das Einsparen der Rüstzeiten. Sinnvoll ist dies allerdings nur, wenn die Vorteile im Druck nicht in der Verarbeitung aufgefressen werden.

Je nach Workflow kann die Verarbeitung von Digitaldrucken als Online-Verbindung zwischen Digitaldruckmaschine und Weiterverarbeitungsaggregaten funktionieren. Aber auch der Offline-Betrieb hat nach dem Digitaldruck seine Berechtigung – sei es aus ökonimischen Gründen oder auch aus Gründen der Flexibilität. Eine Falzmaschine beispielsweise kann aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit das Volumen von mehreren Digitaldruckmaschinen verarbeiten. In der Inline-Produkltion könnte sie ihr Potenzial so gar nicht voll ausschöpfen. Die Entscheidung über Offline oder Online ist also vom Produkt und von der Arbeitsweise abhängig.
Generell sollten Weiterverbeitungsmaschinen für Digitaldrucke folgenden Anforderungen genügen:

  • hohe Automatisierung
  • kurze Rüst- und Stillstandszeiten
  • Bar- oder Datamatrixcodeerkennung
  • einfache Bedienbarkeit
  • logische Bedienerführung über Display
  • minimale Makulatur
  • Ausstattungsmerkmale, um z.B. Tonerbruch zu verhindern (z.B. Rilleinrichtung) und um die statische Aufladung zu vermeiden. [2292]

Wie die Verarbeitung von Digitaldrucken am Beispiel vollautomatischer Falzmaschinen aussehen kann, zeigt ein aktueller Beitrag in DD 20/2017. Das Heft können Sie hier bestellen.

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