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Dr. Fischer Gruppe: Neue UV-Lampen für die Druckindustrie

Individuell einstellbare UV-Leuchtenprodukte für die Druckindustrie – zum Teil auch als Schnellstartversionen verfügbar
 

Spektrale Verteilung der UV-Leistung bei der HPM-Lampenreihe.

Die Dr. Fischer Gruppe produziert Speziallampen und Leuchten. Jetzt hat sie ihr UV-Lampenspektrum weiterentwickelt und präsentiert speziell für die Druckindustrie die HPA- und HPM-Produktlinien sowie weitere Quecksilberlampen mit verschiedenen Additiven. Bei den Additiven handelt es sich um „Metalle, die das Spektrum der Lampe exakt auf den jeweiligen Anwendungsbereich abstimmen. Diese sind für die Druckindustrie auch als Schnellstartversionen bei uns erhältlich“, so Dietmar Kegler, Geschäftsführer der Dr. Fischer Gruppe.

UV-Mitteldruckstrahler kommen heute in industriellen Anwendungen zur Aushärtung von UV-reaktiven Lacken, Klebstoffen, Druckfarben sowie Silikonen zum Einsatz. Speziell die Druckindustrie profitiert durch den Einsatz des UV-Lichts in Form von schnellerer Farbtrocknung und der damit verbundenen Produktivitätssteigerung. Die lösemittelfreien Substanzen sorgen darüber hinaus für umweltfreundliche Prozesse.

Die UV-Lampen mit Wolfram-Elektroden und spezieller Dotierung sind laut Kegler besonders langlebig. „Unsere Standard-UV-Leuchten mit 100 W/cm sind im operativen Prozess rund 1500 Stunden einsetzbar. Applikationsbezogen erreichen wir allerdings auch 4000 Stunden Laufzeit“, so Kegler weiter. Die Lampen werden aus Quarzrohr gefertigt, das den extrem hohen Temperaturen des Plasmabogens in der Lampe standhält und unempfindlich gegenüber thermischen Schocks ist. Je nach Einsatzzweck kommen Quarzsorten zum Einsatz, die tiefste UV-Strahlen durchlassen oder zum Beispiel die Bildung von Ozon verhindern. 

HPA-Lampen werden aus ozonfreiem Quarz hergestellt und die Entwicklung zielte darauf ab, ein ideales, dediziertes UV-A-Spektrum abzustrahlen. Optimiert für den UV-A-Bandbereich (315 – 400 nm), sollen HPA-UV-A-Lampen für viele Reprografie- und Photochemieprozesse besonders geeignet sein. Sie gelten als passende Lichtquelle für Kontaktkopien von Bildern auf transparentem Film, auf UV-empfindliche Träger wie Film, Offsetdruckplatten, PCBs (Platinen) und Mikrofilm.

HPM-Diazo-Lampen emittieren im Diazo-Bereich (350 – 460 nm) und sind für verstärkte Linien im UV-A-Bereich  entwickelt worden. Ähnlich den HPA-Lampen sind sie auf die besonderen Anforderungen der Reprografie, photochemische Anwendungen und den Einsatz von Diazo-Farben abgestimmt. Das Lampenspektrum wird durch den Zusatz von Additiven und die Einstellung des Quecksilbergehalts modifiziert, um exakt die Spektrallinien zu erzeugen, die für die Aktivierung der Diazo-Farben benötigt werden. Daher sind sie besonders für großformatige Drucke und Plotter-Anwendungen in hoher Qualität in der Architektur und der konstruierenden Industrie geeignet. 

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