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Drei neue Weiterverarbeitungslösungen für Océ-Bogendruckmaschinen

Tecnau bietet Module für dynamische Perforation, Lochstanzung und Schneiden/Randbeschnitt/Stapeln
 

Die neuen Inline-Weiterverarbeitungslösungen für die Inkjet-Bogendrucksysteme von Canon sind modular konzipiert und ermöglichen so nachträgliche Erweiterungen an bereits existierende Lösungen.

Tecnau hat neue Inline-Weiterverarbeitungslösungen für die Inkjet-Bogendrucksysteme von Canon auf den Markt gebracht. Die Systeme lassen sich an die Océ Vario-Print i300 und Océ Vario-Print i200  anbinden und bieten laut Hersteller dynamische Perforation, Lochstanzung und Schneiden/Randbeschnitt/Stapeln.

Bislang waren die Weiterverarbeitungslösungen lediglich für die Rollendrucksysteme verfügbar. Nun habe Tecnau in enger Zusammenarbeit mit Canon Systeme für den digitalen Bogendruck entwickelt. Zu den neuen Lösungen zählen:

  • die Bogen-Perforiereinheit TC 1530: Sie produziert Längs- und Querperforationen, um z. B. Überweisungsabschnitte, Coupons und heraustrennbare bzw. aufreißbare Seiten herzustellen. Die dynamische Perforiereinheit ist mit bis zu vier Perforiermessern für die Längsperforation und bis zu zwei voneinander unabhängigen Querperforierzylindern mit jeweils einem oder zwei Perforiermessern erhältlich.
  • die TC-1530 P-Stanzeinheit für dynamische Abheftlochungen oder Stanzung für Spiralbindung. Ein Doppelkassettensystem soll den fliegenden Wechsel zwischen zwei verschiedenen Stanzanwendungen bei voller Geschwindigkeit des Drucksystems erlauben. Die dynamische Stanzung bzw. Lochung ist als eigenständige Einheit oder als integriertes Modul für die dynamische Perforiereinheit lieferbar.
  • das Modul Stack 1010: Es umfasst die Schneideeinheit c10 und den Stapler s10. Die Schneideeinheit c10 führt den Quer- und mittigen Längsschnitt aus, wobei reine Trennschnitte oder doppelte Schnitte (Herausschneiden von Stegen) für Anwendungen mit Anschnitt möglich sind. Der Stapler s10 sammelt die Blätter der einzelnen Druckprodukte und legt diese versetzt im Stapel ab, was dem Bedienpersonal die Handhabung der Produkte erleichtert.

Die Weiterverarbeitungsprodukte gibt es laut Hersteller in verschiedenen Modellen. Der Systemaufbau ist modular und ermöglicht so nachträgliche Erweiterungen an installierte Weiterverarbeitungslösungen. Darüber hinaus sind die Weiterverarbeitungsmodule nach Angaben des Herstellers zu den von Tecnau festgelegten Industrie-4.0-Standards bezüglich Ferndiagnose, Echtzeit-Produktionsüberwachung, Software-Download und Datenanalyse konform. Diese Tools sollen einen schnellen Produktsupport vor Ort und ermöglichen.

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