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Drupa 2012: Auch Screen präsentiert eine B2-Digitaldruckmaschine

Premiere feiert auch der neue Equios-Workflow
 

Der japanische Hersteller hat zur Drupa 2012 den Verkaufsstart seiner Truepress Jet SX im B2-Format angekündigt. Das Inkjet-Bogendrucksystem arbeitet mit vier Farben und erreicht eine Geschwindigkeit von 1620 B2-Bogen pro Stunde im voll variablen Duplexdruck.

Fujifilm hat sie bereits, HP wird sie zur Drupa vorstellen und nun zieht auch Screen nach: Der japanische Hersteller hat zur Drupa 2012 den Verkaufsstart seiner Truepress Jet SX im B2-Format angekündigt. Das Inkjet-Bogendrucksystem arbeitet mit vier Farben und erreicht eine Geschwindigkeit von 1620 B2-Bogen pro Stunde im voll variablen Duplexdruck. Premiere werden darüber hinaus auch Screens neuer, universeller Equios-Workflow sowie die webbasierte Prüfoption Jet-Inspection JI-500 für die Truepress Jet520 feiern.

Die auf der Ipex 2010 in einer Vorversion präsentierte Inkjet-Bogendruckmaschine Truepress Jet SX verarbeitet eine Reihe unterschiedlicher Substrate, wie beispielsweise Offset- und Inkjet-Papiersowie Karton mit einer Stärke von bis zu 0,6 Millimetern. Da mit der neuen Inkjet-Bogendruckmaschine auch oberflächenstrukturierte Substrate bedruckt werden können, ist sie laut Hersteller besonders für die Produktion von personalisierten Fotos, Fotobüchern, Geschenken, Verpackungen und Prototypanwendungen. Ein erster Betatest in Europa ist nach der Drupa geplant.

Universeller Workflow zur Steuerung des gesamten Produktionsprozesses auf mehreren Geräten

Auf der weltgrößten Fachmesse wird Screen darüber hinaus erstmals seinen neuen, universellen Equios-Workflow vorstellen, der über eine zentrale Oberfläche automatisch den gesamten Produktionsprozess, angefangen vom Druck bis hin zur Lieferung der fertigen Druckerzeugnisse, steuern soll. Die Anwender seien so nicht mehr auf verschiedene geräteabhängige Workflows mit jeweils unterschiedlichen Ausschieß- und Farbmanagementeinstellungen zur Steuerung ihrer diversen CTP-, Toner- und Inkjet-Geräte angewiesen.

Equios bietet, so Screen, eine integrierte Auftragsverwaltung mit einheitlichem Farbmanagement für verschiedene Ausgabegeräte. Dabei soll Equios JDF die automatische Datenübertragung zu den Weiterverarbeitungssystemen gewährleisten. Mit der automatischen Workflow-Funktion „Autoflow“ von Equios können Anwender zudem ihre Druck-Workflows entsprechend der ausgewählten Produkttypen definieren. Da sich diese Funktion in jede Web-to-Print-Oberfläche integrieren lasse, werde bei der Auftragserteilung („Web Ordering“) automatisch eine Druckwarteschlange und die zugehörigen Anweisungen für die Weiterverarbeitung erstellt.

Für die Aufgaben in der Druckvorstufe verfügt Equios über zahlreiche Werkzeuge für das Ausschießen. Eine Bibliothek mit Standardvorlagen soll die meisten digitalen Druckanwendungen abdecken und die notwendige Flexibilität für komplexere Litho- bzw. Reproarbeiten bieten. Das Farbmanagement basiere zwar auf den in Screens Trueflow bereits vorhandenen Farbmanagement, enthalte jedoch einige Verbesserungen. So werden etwa Text, Grafiken und Bilder separat bearbeitet.

Screen geht in die Wolke

Auch eine Cloud-basierte Anwendung für den variablen Datendruck wird auf der Drupa 2012 ihre Weltpremiere feiern. Mit ihr sollen Designer und Dateninhaber bei Projekten über einen Standard-Webbrowser kooperieren, bevor die fertige Datei an den Druckdienstleister weitergeleitet wird. Dieser Service werde innerhalb der nächsten zwölf Monate eingeführt und ist am Drupa-Stand des Herstellers zu besichtigen.
 

Neues für die Screen Truepress Jet520

Unter dem Namen Jet Inspection JI-500 stellt Screen auch eine webbasierte Prüfoption für die Truepress Jet520 vor. Mit ihr sei die Datenintegrität, mit der alle Pixel jeder Seite bei der Druckausgabe erfasst und mit den RIP-Daten verglichen werden, gewährleistet. Jet Inspection JI-500 ist auch in Equios integriert, sodass das Weiterbearbeitungssystem bei der Erkennung eines Fehlers automatisch zur Ablehnung der Seite und Aktivierung einer neuen Seite angewiesen werde. Nach Aussage von Screen sei diese Option besonders für datenkritische Transaktionsdruck- und Fakturierungsanwendungen wichtig.

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