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Drupa-Ticker: Adphos stellt neue Alite-Technologie vor

Innovative Entwicklung für 3D-Druck, Additive Manufacturing und „Direct to Shape Printing“
 

Alite lässt sich laut Anbieter in bestehende Handlings- bzw. Automatisierungsanlagen und Roboter integrieren.

„Alite“ oder „Adphoslite“ nennt sich eine neue Technologie, die von Adphos auf der Drupa 2016 in Düsseldorf (Halle 6, Stand C03) vorgestellt wird. Alite (Advanced Light Initiated Thermal Emission) basiert auf einer hochintensiven, flächenfokussierbaren Energiequelle, die spontane thermische Prozesse ermöglichen soll, wie Adphos auf der Drupa betont. So sollen wässrige und lösemittelbasierte Beschichtungen unverzüglich getrocknet bzw. vernetzt werden können.

Das wiederum gilt als eine zwingende Voraussetzung für das „Direct to Shape Printing“ an dreidimensionalen geometrisch geformten, zu beschichtenden/bedruckenden Oberflächen.

Alite soll auch in Inline-Trocknungs- und Sinterungsprozessen für Inkjet oder Aerosol applizierte Beschichtungen von funktionalen Coatings eingesetzt werden können, um (von den Fertigungskosten her) konkurrenzfähige Printed-Electronic-Produktionen in 3D-Komponenten zu ermöglichen. Diese werden heutzutage in Heißluftöfen, meist offline in Standalone-Anlagen hergestellt.

Auch in 3D-Additive-Manufacturing-Prozessen sollen Nutzer mit der Adphos-Lite-Technologie nun das schnelle und lokal begrenzte Aufschmelzen von Kunststoffen und sogar von Metallpulvern in vielfacher Geschwindigkeit zu den heute üblichen Laser- bzw. IR-Schmelzbasierten 3D-Prozessen erreichen können, so Adphos weiter.

Alite kann laut Anbieter in bestehende Handlings- bzw. Automatisierungsanlagen und Roboter integriert werden, da nur der kleine fokussierbare Prozessknopf adaptiert werden muss. Währenddessen wird die Lite-Quelle mit Steuerung abgesetzt und über einen Wellenlängen-angepassten Lichtleiter die kontinuierliche Energieversorgung ermöglicht.

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