Weiterempfehlen Drucken

Drupa-Ticker: Edubook verstärkt Automatisierung der Buchproduktion

Buchlinie von Tecnau zur Verarbeitung digital gedruckter Medien geordert

Als "für Tecnau extrem motivierend" bezeichnet Stefano De Marco, Vertriebs- und Marketingdirektor EMEA bei Tecnau (ganz links) die Entscheidung von Edubook. Außerdem im Bild: Laurent Menozzi, Giuliano De Marco, Nicolas von Mühlenen, Sergio Nobile, Peter Gerber und André Bieri (v.l.)

Tecnau meldet von der Drupa den Verkauf einer Libra 800 Buchproduktionslinie an die Edubook AG. Mit dieser Entscheidung bekräftige Edubook ihr Bekenntnis zur Highend-Weiterverarbeitung digital gedruckter Bücher, so Tecnau. Die 2004 gegründete Edubook AG ist ein führender Schweizer Buchhersteller.

Edubook bietet Kunden, die personalisierte Inhalte produzieren lassen wollen und einen effizienten Prozess vom Auftragseingang bis zur Lieferung wünschen, eine umfassende Dienstleistung. Das Unternehmen stieg im Jahr 2012 in die Inkjet-Digitaldrucktechnologie ein und nutzt moderne Workflow-Management-, Druck- und Weiterverarbeitungstechnologien, um den sich ändernden Marktanforderungen hinsichtlich hochqualitativer Bücher, kurzer Lieferfristen und wettbewerbsfähiger Preise zu entsprechen.

Künftig werden die auf einer Océ ColorStream 3700 bedruckten Rollenmedien anschließend auf der Libra 800 in einem integrierten Prozess von der Rolle zum Buch weiterverarbeitet. Das System wurde von Edubook mit einem Eingabekanal von der Rolle, Längsschnitt/Strangzusammenführung und einem Querschneider für zwei Bahnen konfiguriert, um variable Buchblocks zu produzieren. Die Lösung wird zusätzlich mit einem Bogenanleger ausgestattet, um die Bücher nach Bedarf mit Beiheftern bzw. Sonderteilen zu ergänzen und dynamisch von der Rolle sowie als Bogenmaterial zugeführtes Papier zusammenzutragen.

Variable Buchblocks werden automatisch zum variablen Binder Libra VB weitergeleitet, der online mit dem variablen Dreimesserautomat Libra VT verbunden ist. Das System führt Umschläge in Standardformaten zu und schneidet sie in der Länge und Breite mit Rillung für den Buchrücken gemäß dem gerade in Bearbeitung befindlichen Buchblock zu. Das bedeutet Variabilität von Buch zu Buch in einem Produktionsgang.

Ein Upgrade des Frontends der Digitaldruckmaschine, das die Sortierung der Druckaufträge nach verschiedenen, spezifisch festlegbaren Kriterien ermöglicht, ist Bestandteil der Investition von Edubook. Da die Libra 800 in der Lage ist, Aufträge in jeder Reihenfolge ohne Beeinträchtigung des Durchsatzes oder die Notwendigkeit von Bedienereingriffen zu verarbeiten, kann Edubook die Produktion unter Berücksichtigung anderer Parameter optimieren, die für die Kunden des Unternehmens wichtig sind. Dazu zählen unter anderem Papierqualität, Dringlichkeit des Auftrags oder Lieferort. So kann der Buchhersteller seine interne und externe Logistik optimieren und den Anforderungen seiner Kunden besser gerecht werden.

Anzeige

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Produkt & Technik

Heidelberg und Gallus demonstrieren digitalisierte Verpackungs-Produktion

Interpack 2017: Thematische Fokussierung auf die industrialisierte Faltschachtel- und Etikettenproduktion – Portfolio für den Verpackungsdruck in Wiesloch-Walldorf präsentiert

Auf der vom 4. bis 10. Mai in Düsseldorf stattfindenden Fachmesse Interpack 2017 wollen die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) und ihr Schweizer Tochterunternehmen Gallus unter dem Motto „Smart Print Shop – Null Fehler im Verpackungsdruck“ eine Bandbreite von Lösungen und Maßnahmen zur automatisierten Qualitätssicherung und -kontrolle präsentieren, die in einer intelligent vernetzten Produktionsumgebung im gesamten Workflow und den beteiligten Maschinen integriert sind. Am letzten Messetag haben Interessenten die Möglichkeit, sich über das Heidelberg Portfolio für den industrialisierten Verpackungsdruck im Rahmen eines Heidelberg Info Day „Zero Defect Packaging“ am Standort Wiesloch-Walldorf zu informieren.

» mehr

Druck&Medien Awards 2016: After-Show-Party

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Druck&Medien Awards 2016 – Get-together und Dinner

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Gibt es in Ihrem Unternehmen Sport- und Gesundheitsangebote für Mitarbeiter?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...