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Drupa-Ticker: Konica Minolta nimmt Industriedruckmarkt ins Visier

Prototyp einer UV-Inkjet-Digitaldruckmaschine für das B1-Format vorgestellt
 

v.l. Edmond Abergel (CEO MGI), Shoei Yamana (CEO Konica Minolta), Toshitaka Uemura (General Manager Konica Minolta), Indy Nakagawa (Konica Minolta Business Solutions Europe), Tom Taiko (Konica Minolta Business Solutions USA) und Katsuaki Komatsu (Group Executive Konica Minolta)

Konica Minolta konzentriert sich in Zukunft verstärkt auf industrielle Anwendungen wie den Etiketten- und Verpackungsdruck, das machte CEO Shoei Yamana bei der Pressekonferenz auf der Drupa deutlich. Im Mittelpunkt stehen dabei besonders die Accurio-Jet KM-1, eine UV-Inkjet-Bogendruckmaschine im B2-plus-Format und die Accurio-Jet KM-C für das B1-Format, von der ein Prototyp gezeigt wurde.

Konica Minolta konzentriert sich in Zukunft verstärkt auf industrielle Anwendungen wie den Etiketten- und Verpackungsdruck, das machte CEO Shoei Yamana bei der Pressekonferenz auf der Drupa deutlich. Im Mittelpunkt stehen dabei besonders die Accurio-Jet KM-1, eine UV-Inkjet-Bogendruckmaschine im B2-plus-Format und die Accurio-Jet KM-C für das B1-Format, von der ein Prototyp gezeigt wurde.

Ein System der neuen einheitlichen Marke Accurio (print.de berichtete), die Konica Minolta für alle Inkjet-Digitaldruckmaschinen und digitalen Workflow-Lösungen verwendet, wird bei der Drupa auf dem Markt eingeführt: die UV-Inkjet-Bogendruckmaschine Accurio-Jet KM-1 wird am Messestand in Kombination mit dem Lackiersystem Jetvarnish von MGI vorgeführt.

Das Jetvarnish-System von MGI ist am Messestand zudem in den Fertigungsprozess  zur Visitenkartenproduktion eingebunden, um Möglichkeiten für Spotlackierungen und Inline-Folierung bei Visitenkarten aus der Bizhub Press C1070 von Konica Minolta zu zeigen.

Außerdem präsentiert Konica Minolta in Düsseldorf einen Prototyp für UV-Inkjet-Technologie „der nächsten Generation“. Die Accurio-Jet KM-C ist eine UV-Inkjet-Digitaldruckmaschine für das B1-Format mit Auslegung auf den Akzidenz- und Verpackungsdruck. Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich dabei um das erste Drucksystem, das komplett von Konica Minolta entwickelt wurde.

Zur Anwendung kam dabei auch die Technologie der KM-1 – nach Herstellerangaben lässt sich dadurch eine Auflösung von 1.200 x 1.200 dpi erzielen. Weitere Vorteile seien die ausgezeichnete Farbstabilität, der Inline-Sensor und die Bildkorrektur, sowie die Möglichkeit ein breites Spektrum von Papiersubstraten ohne Vorbeschichtung zu bedrucken. Basis der KM-C ist eine von Konica Minolta konstruierte Flachbett-Bogenzufuhr, durch die sich Materialien wie Pappe und Mikrowellpappe leicht verarbeiten lassen sollen. Wie der Hersteller angibt, werden Papierstärken zwischen 0,3 und 1,2 Millimeter unterstützt. Die Druckmaschine soll pro Stunde bis zu 2.200 B1-Bogen mit einer Größe von maximal 760 x 1.060 Millimeter bedrucken können.

„Mit Produkten wie der Accurio-Jet KM-1 sowie der KM-C-Technologiedemonstration zeigen wir, dass für zukunftsgerichtete Druckunternehmen kein Weg an Konica Minolta vorbeiführt“, ist sich Olaf Lorenz, General Manager der International Marketing Division von Konica Minolta Business Solutions Europe sicher.

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