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Drupa-Ticker: Krause zeigt vollautomatische Druckplattenproduktion

Zeitungs-CtP-Spezialist stellt auf der Drupa 2016 auch für den Akzidenzdruck „Prozess-Automatisierung in der CtP-Druckvorstufe – No Touch from Pallet to Sorter” vor
 

Automatisierte Druckplatten-Produktionsanlage von Krause für den Akzidenzbereich hier mit UV-Belichter auf der Drupa 2016 (Ausschnitt).

Die Bielefelder Krause-Biagosch GmbH wird seit vielen Jahren mit Automatisierungslösungen im CtP-Bereich für die Zeitungsproduktion in Verbindung gebracht. Zur Drupa 2016 (Halle 8b, Stand A01 und dip Halle 7, Stand D28) zeigt der Hersteller auch eine vollautomatische 3B-Plattenproduktion für Akzidenzanwendungen – von der Palette bis zum Sorter.

Sie nennt sich „Krause Commercial Line“ und umfasst Workflow, Palettenloader, Belichter inkl. Stanze, Prozessor und Conveyor mit Abkanter und Sortierung. Sie arbeitet mit dem Krause-Palettenloader von der Palette mit den angelieferten Druckplatten bis zur druckfertig abgekanteten Druckplatte in der Sortierung ohne manuelle Eingriffe. Ein solcher Automatisierungsgrad ist im Akzidenzbereich relativ selten zu finden.

Die Erfahrungen aus der Zeitungsproduktion seien eine Basis dafür gewesen, eine automatisierte und standardisierte Plattenproduktion auch in der Akzidenz realisieren zu können „und nun können wir zusammen mit unseren Partnern diese Komplettlösung vorstellen“, berichtet Stefan Beke-Bramkamp, Verkaufs- und Marketingleiter bei der Krause-Biagosch GmbH. „Die Automatisierung von vielen einzelnen Prozessschritten und die Eliminierung heutiger Fehlerquellen bedeuten Zeit- und Kostenvorteile, die für die Wirtschaftlichkeit unabdingbar sind“.  Krause führt die Linie auf der Messe in Verbindung mit einem UV-Belichter vor, bietet aber auch Thermallaser an.

Die digitale Bogenmontage bzw. die Ausschießlösung wird mehr und mehr zur Schaltzentrale einer heutigen Druckerei, wenn sie denn mit anderen Systemen vernetzt werden kann. Der Krause Imposition Manager (KIM) wird auf der Drupa in der Version 7.5 vorgestellt. KIM bietet einen in der Druckvorstufe bekannten Arbeitsablauf und ermöglicht über den Im- und Export von JDF-Jobtickets die effektive Integration von MIS- und Workflow-Systemen. Die Übernahme von CSV- und XML-Daten, Bibliotheken für Ausschießschemata, Falzbogen, Druckbogen, Druckmarken und Maschinenparameter in Verbindung mit den KIM-Produktionsprofilen ermöglichen ein vollautomatisches Ausschießen. KIM hilft Zeit zu sparen und Fehler zu reduzieren, so Beke-Bramkamp weiter. Für die Bogenoptimierung, vor allem im Online-Printing, bietet KIM in Verbindung mit der Autosprint-Lösung von Krause eine Kombination von gebundenen und ungebundenen Produkten auf den zu optimierenden Druckbogen.

Für Zeitungsanwendungen zeigt Krause mit dem Platestream ein neues Belichterkonzept mit Violett-Laser und selbst hergestellten 3D-Druck-Komponenten, das 400+ Platten/h bei 1270 dpi belichten kann, integriert in die Industrie 4.0. „Das Ziel war es, unsere Technologie aus den unterschiedlichen Belichtern zu integrieren und neueste Entwicklungen im Bereich der Elektronik, der Sensorik und der Aktorik gepaart mit multifunktionalen 3D-Druck-Elementen von Krause Dimatec einzusetzen, um die Vernetzung von Mensch und Maschine weiter voranzutreiben“, so Thomas Richter, Technischer Leiter bei Krause-Biagosch.

Die neue Belichtergeneration wird zusammen mit dem Bluefin Lowchem und dem Clean-Process-Kit für die saubere und nachhaltige Lowchem-Anwendung gezeigt.

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