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Drupa-Ticker: MBO zeigt 12 neue Weiterverarbeitungslinien

Unternehmen führt außerdem Kundenvorteilssystem ein

Mit Geschwindigkeiten von bis zu 275 m/min. soll sich das Falzmaschinensystem Monza für die Verarbeitung hoher Auflagen eignen.

Die MBO-Gruppe, Maschinenbauer im Finishingbereich, stellt auf der Drupa am Stand B40 in Halle 6, gemeinsam mit seinem Tochterunternehem Herzog+Heymann, insgesamt 12 verschiedene Weiterverarbeitungslinien aus. Außerdem führt der Maschinenhersteller MBO ein exklusives Kunden-Vorteils-System (KVS) ein.

Zu den maschinellen Neuvorstellungen auf dem Drupa-Stand der MBO-Gruppe zählen unter anderem:

  • Die neueste Generation der Falzmaschine K8-RS, die laut MBO die schnellste der Welt sein soll und in jede gängige Produktionslinie integriert werden kann.
  • Die drei neuen Auslagensysteme: A10 Stangenbündler, A700 automatisierte Stapelauslage sowie die A7 digital Stapelauslage
  • Das von Grund auf neu entwickelte Falzsystem Le Mans. Es besteht aus Anleger P10, Falzmaschine K10 sowie dem Stangenbündler A10 als Auslage. Alle falztechnischen Parameter wie Anleger, alle Lineale und Anschläge, alle Falzwalzen und Taschen sowie Schwerten sind vollautomatisiert.
  • Das Monza-Falzsystem, bestehend aus dem High-Speed-Falzmaschinensystem K8-RS und dem Stangenbündler A10.

Die MBO-Tocher Herzog+Heymann präsentiert am genannten Drupa-Stand folgende Sonderlösungen: eine neue Rill-/Falzstation, eine Vario-Linie zum Zusammenführen unterschiedlicher Einzelbogen und eine Pharma-Linie. Darüber hinaus wird die Stamina-Linie präsentiert – ein Faltschachtel-System mit integrierter Rotationsstanzmaschine. Durch die Kombination der Rotationsstanzmaschine mit dem Falz-Klebe-Prozess, sollen Faltschachteln in einem Durchgang produziert werden können – vom Stanzen und Rillen, über das Falzen und Kleben der fertigen Schachtel. Durch den Inline-Prozess entfallen zusätzliche Produktionsschritte, wie zum Beispiel das Entfernen der Stanzreste. Ebenso können laut Herzog-Heymann Einrichtezeiten eingespart werden.

Das Kunden-Vorteils-System (KVS) von MBO soll dazu dienen, die Workflow-Lösungen der Kunden zu optimieren. Diesbezüglich hat MBO seinen dreistufigen Consulting-Ansatz im KVS zusammengefasst. Dazu zählen:

  1. Die Finish-First-Philosophie, bei der MBO die Produktionsabläufe aus der Weiterverarbeitungsperspektive analysiert und Drucker dazu anregen will, einen ganzheitlichen Ansatz zu betrachten, wenn sie den Kauf einer neue Druckmaschine erwägen.
  2. Modularität, ein von MBO eingeführter, flexibler Ansatz soll Buchbindern die Möglichkeit geben, verschiedenes Weiterverarbeitungsequipment einfach und schnell auszutauschen, um einzelne Module sowohl im konventionellen als auch im digitalen Finishing nutzen zu können. Laut MBO soll es die Modularität erlauben, zahlreiche Weiterverarbeitungsmöglichkeiten in einer einzigen Linie zu vereinen. Darüber hinaus sollen Arbeitsschritte reduziert und die Effizienz gesteigert werden.
  3. Kundenorientierung. Seit Einführung des Digitaldrucks ist die Vielfalt der Druckprodukte gestiegen und die Workflows sind komplexer geworden. Hier will die MBO-Gruppe die Kunden mit Beratung und individuellen Lösungen unterstützen.
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