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Drupa: Workflow von A bis Z

Heidelberg aktualisiert seine komplette Software-Linie

Heidelberger Druckmaschinen präsentiert sich auf der Drupa mit mehr als 50 Neuerungen auf 7.800 Quadratmetern in den Hallen 1 und 2, unterteilt in die Bereiche Industrial Print, Commercial Print, Packaging, Variable Data Print und Commercial Web und ergänzt durch Anwendungszentren, ein Prinect-Center und ein Forum, in dem unter anderem die Print Media Academy und das Environmental Center ihre Angebote darstellen.
Zentrales Element des gesamten Messeauftritts ist das Vernetzungs- und Workflowkonzept »Prinect«, dem Heidelberg zudem eine neue logische Struktur verpasst hat. Er gliedert sich jetzt in die Bereiche Management Solutions, Production Solutions und Color Solutions. Unter anderem sind eine neue Version 4.4.2 der Branchensoftware Prinect Prinance zu sehen, sowie Data Control 6.0, Printready System 2.0, Metadimension 5.0, Prinect Signa Station 1.0 und die neuen Farbmanagementwerkzeuge Calibration und Profile Toolbox.
Die auf der Drupa vorgestellte Version von Prinance soll im Bereich Kalkulation und Auftragsabwicklung Verbesserungen erfahren haben und durch Unterstützung von JDF auch mit Systemen anderer Hersteller kommunizieren, das Druckereiplanungswerkzeug Data Control ist nun ebenfalls JDF-fähig und die Workflowlösung Prinect Printready System arbeitet jetzt auf Basis von JDF 1.2 deutlich enger als bisher mit dem RIP Metadimension 5.0 zusammen. Zudem steuert Printready jetzt auch die Nexstation, das Frontend der Nexpress, direkt an und bedient so wohl den Offset- als auch den Digitaldruck. Neu sind Module, um den Kunden für Freigaben mit in den Produktionsworkflow mit einzubeziehen. Printready 2.0 ist gegenüber der Vorgängerversion deutlich weiter automatisierbar, um so Jobs von der Datenannahme bis zum Proof oder der Plattenbelichtung ohne Operatoreingriff bearbeiten zu lassen.
Metadimension 5.0 basiert auf dem Adobe-Postscript-Interpreter 3016.102, verarbeitet damit auch PDF 1.5 direkt und nutzt mehrere Prozessoren, wenn vorhanden. Die Prinect Signa Sation 1.0 wurde nicht von der Signastation 9.0 weiterentwickelt, sondern vollständig neu programmiert. Sie arbeitet mit Falzbögen als Basiseinheit, was beim Wechsel von einer Maschine auf eine andere hilfreich ist, führt den Operator per Assistenten Schritt für Schritt durch den Ausschießprozess und unterstützt fünf verschiedene Bindearten. Über JDF übernimmt sie Auftragsinformationen und übermittelt Voreinstellungsdaten an den Druck und die Weiterverarbeitung.
Überarbeitet hat Heidelberg auch die PDF-Werkzeuge Supertrap und Supercolor, die jetzt Prinect Trap Editor 4.0 und Prinect Color Editor 2.0 heißen. Großer Beliebtheit wird sich wohl ein Werkzeug namens PDF Assistant erfreuen, mit dem sich PDFs auf Druckbarkeit hin untersuchen, Seitenparameter anpassen und Seiten oder Bögen auf Registerhaltigkeit hin prüfen lassen. Bereits ausgeschossene Bögen zerlegt der PDF Assistant in Einzelseiten, um an ihnen letzte Korrekturen vorzunehmen. Die Prinect Profile Toolbox enthält eine neue Version 5.0 von Printopen zum Erstellen von ICC-Profilen und einen neuen »Quality Monitor« zur Qualitätsüberwachung von Farbdrucken und Proofs. Die Calibration Toolbox erzeugt und verwaltet Kalibrierdaten für die Linearisierung von Film- und Plattenbelichtern, optimiert für die Ausgabe über Metadimension.

Heidelberger Druckmaschinen http://www.heidelberg.com

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