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Edelmann entwickelt CO2-kompensierte Verpackung

Projekt für Naturkosmetikhersteller Pharmos Natur
 

Die Edelmann-Gruppe produziert die Faltschachteln für Pharmos Natur CO2 -kompensiert  gemäß „Verpackung  CO2 -kompensiert“ oder „Packaging CO2 -compensated“.

Die Edelmann Gruppe hat  ein Projekt mit dem Label „Verpackung CO2 -kompensiert“ realisiert. Für die Kosmetikmarke Pharmos Natur produzierte das Unternehmen Faltschachteln nach Vorgaben des Konzepts zur prozessübergreifenden CO2 -Bilanzierung. Ergebnis ist die CO2 -kompensierte  Verpackungsproduktion.

„Green Luxury“ lautet das Motto des Naturkosmetikherstellers Pharmos Natur. Bei seinem jüngsten Relaunch wollte das Unternehmen auch bei seinen Verkaufsverpackungen dem Nachhaltigkeitsanspruch Rechnung zu tragen. In Zusammenarbeit mit dem Verpackungshersteller Edelmann (Heidenheim) entstand eine CO2 -kompensierte Verpackung.

Das Prinzip des Konzepts ist nach Angaben von Edelmann ganzheitlich angelegt: Neben dem Kartonmaterial werden alle wichtigen CO2 -Quellen rund um die Infrastruktur des Unternehmens erfasst. Das reicht von den Druck- und Veredelungsprozessen bis hin zum Transport. Mit Hilfe eines Klimarechners, der durch Edelmann-Mitwirkung mit dem Bundesverband Druck- und Medien entstand, lässt sich die spezifische Klimabilanz eines jeden Verpackungsauftrages ermitteln.

Für die Zusammenarbeit mit den Kunden, oftmals global agierende Konzerne, ergeben sich dadurch laut Edelmann neue Ansätze, da die CO2 -Bilanzierung nicht nur ökologische Optimierungs-, sondern häufig auch wirtschaftliche Einsparpotenziale aufzeige. Jeder Prozessschritt werde unter technologischen wie logistischen Aspekten geprüft und gegebenenfalls weiter verbessert. Die Auswahl des Basismaterials Karton, aber auch die gewählten Veredelungs- und Verarbeitungsvarianten seien hier entscheidende Faktoren. Für Pharmos Natur lag die CO2 -Bilanz am Ende bei sieben Tonnen CO2 -Äquivalenten, die mit Zertifikaten nach Goldstandard für die Förderung des türkischen Windkraftparks Yuntdag kompensiert wurden.

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Leserkommentare (1)

A.Keller | Freitag, 26. Oktober 2012 15:06:03

Augenwischerei

Bei allem Verständnis für die gute Absicht: Nur weil jemand einem Windpark (oder wem auch immer) Geld überweist ist das in die Atmosphäre geblasene CO2 ja nicht verschwunden. Diese gesamte "klimaneutrale Produktion" ist meines Dafürhaltens nach blanke Augenwischerei und hat rein gar keinen Einfluß auf den CO2-Ausstoß. Man sollte sich lieber bemühen, den Schadstoffausstoß zu vermindern als irgendwelche Zertifikate zu kaufen, damit man am Ende des Tages ein "grünes Gewissen" hat.

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