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Edelmann und Schreiner Medipharm: Packungsbeilage auf der Pharmaverpackung

EU-Fälschungsrichtlinie wird 2018 Realität – was Verpackungshersteller beachten sollten
 

Booklet-Label von Edelmann und Schreiner Medipharm, bei dem eine Zweitversion der Packungsbeilage auf die Faltschachtel appliziert wird und so den jederzeitigen Einblick in die Patienteninformation sicherstellt. 

In Kooperation mit Schreiner Medipharm (Hersteller von Spezialetiketten für die Pharmaindustrie) hat Edelmann (Systemanbieter für das Pharma-Packaging) eine Lösung entwickelt, die auf die Applikation eines Booklet-Labels auf der Faltschachtel abzielt. Edelmann stellt auch auf der Messe Fachpack 2015 (29. September bis 1. Oktober 2015, Halle 6, Stand 327) in Nürnberg aus.

Hintergrund: Die Vorgaben der EU-Fälschungsrichtlinie werden im Jahr 2018 Realität. Ab diesem Zeitpunkt müssen verschreibungspflichtige Arzneimittel über zwei Sicherheitsmerkmale verfügen. Ein Merkmal, der sogenannte „Unique Identifier“, ermöglicht es, die Echtheit des Arzneimittels zu überprüfen und die einzelne Packung zu identifizieren. Daneben müssen Pharmaverpackungen zusätzlich über Ausstattungen verfügen („Tamper Verification Feature“), die Manipulationen erkennen lassen. 

Eine mögliche Folge, Sicherheitsmerkmale zukünftiger Medikamentenverpackung müssen, wenn beispielsweise der Apotheker eine Packungsbeilage lesen möchte, zerstört werden. Damit wird der Erstöffnungsschutz der Verpackung entwertet. 

Bei der von Edelmann und Schreiner Medipharm gemeinsam entwickelten Lösung wird eine Zweitversion der Packungsbeilage auf die Faltschachtel appliziert und so der jederzeitige Einblick in die Patienteninformation sichergestellt. 

Das auf die Verpackung geklebte mehrseitige Booklet-Label ist mit verschiedenen Merkmalen ausgestattet. So sind zum Beispiel alle Informationen zum Produkt und zur Medikation in mehreren Sprachen leicht zugängig und jederzeit einsehbar. Die Originalpackung muss hierfür nicht beschädigt werden. Das Booklet-Label haftet auf der Medikamentenverpackung und ist mit der oberen Folienlage zu öffnen und wieder zu verschließen. Es ist zusätzlich mit einer Sicherheitskippfarbe zum integrierten Fälschungsschutz ausgestattet. 

Der Pharmaverpackung liegt wie gewohnt eine Originalpackungsbeilage bei. Dem Pharmazeuten eröffnet sich die Möglichkeit der erweiterten Informationsgabe. In dem auf der Verpackung applizierten Booklet-Label können, sofern gewünscht, zusätzliche Informationen gegeben werden.

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  • Manfred Werfel meint:

    Schön, dass es noch so feinsinnigen Humor gibt: "Eva-Maria Bauch, Geschäftsführerin Di... » mehr

  • Eminem meint:

    Ich verstehe die Aufregung der ganzen Diskussion nicht so richtig. Wenn die Lösung von... » mehr

  • AnDi meint:

    um eines vorweg zu sagen, ich bin weder Mitarbeiter von Landa noch von einem anderen He... » mehr

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