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Eine runde Sache: 100. KBA Rapida 106 mit Plattenzylinder-Direktantrieb

Die Bestellung der 100. Rapida 106 mit Einzelantriebstechnik Drive-Tronic SPC ist kürzlich bei KBA eingegangen und wurde in der Endmontage zünftig gewürdigt.

Die 100. Bestellung für eine Mittelformatmaschine der Baureihe Rapida 106 mit Plattenzylinder-Direktantriebstechnik Drive-Tronic SPC für den simultanen Druckplattenwechsel verbuchte das KBA-Werk Radebeul Anfang Oktober 2010. Sie soll im März 2011 an den belgischen Spielkartenproduzenten Cartamundi geliefert werden.

KBA hatte die neue Antriebstechnik im September 2007 für die Vorgängerbaureihe auf den Markt gebracht und dann zur Drupa 2008 an der neuen KBA Rapida 106 einem breiten internationalen Fachpublikum vorgestellt. Rapida-106-Anlagen mit Drive-Tronic SPC wurden inzwischen in den unterschiedlichsten Konfigurationen installiert. Durch parallel zum Plattenwechsel ablaufende Waschvorgänge und weitere Rüstprozesse schlägt der eigentliche Druckplattenwechsel effektiv mit „null“ Minuten zu Buche. Daneben ist Drive-Tronic SPC Voraussetzung für den im Bogenoffset von KBA angebotenen fliegenden Auftragswechsel (Flying Job-Change), der gerade bei Kleinauflagen oder Sprachwechseln von besonderem Nutzen sein kann.

Mehr als die Hälfte der bisher 100 mit Plattenzylinder-Direktantrieben ausgestatteten Mittelformat-Rapidas sind lange Wendemaschinen mit acht oder zehn Druckwerken und Bogenwendung für die 4-über-4- oder 5-über-5-Produktion oder noch längere Anlagen mit zusätzlichem Lack für die Inline-Veredelung. Aber auch kurze Vier- und Fünffarbenmaschinen ohne und mit Bogenwendung und Lack werden häufig mit Drive-Tronic SPC geliefert. Neben den klassischen Akzidenzmaschinen kommt die Direktantriebstechnik auch im Verpackungsdruck zum Einsatz. Entsprechend ausgestattete Rapida-106-Anlagen produzieren beispielsweise bei der Ellerhold AG in Witten, STI in Lauterbach, Mensing Druck und Verpackung in Norderstedt oder Mugler-Druck in Hohenstein-Ernstthal und auch im Ausland.

Inzwischen sind Rapidas mit Drive-Tronic SPC in 19 europäischen und außereuropäischen Ländern bis hin nach Kuwait und Indonesien oder den USA im Einsatz. Auch Druckbetriebe in Kasachstan oder China arbeiten mit dieser Technik. Knapp 40 Prozent der Rapida-106-Maschinen werden inzwischen mit Drive-Tronic SPC bestellt. Laut KBA sind sogar drei Viertel aller Rapida 106 am Markt mit der ziehmarkenfreien Anlage Drive-Tronic SIS ausgerüstet. Dieses Anlagesystem ist aufgrund der längeren Ausrichtezeit besonders für Maschinen der 18.000er-Generation geeignet.

Standard bei allen Rapidas vom Mittel- bis zum Supergroßformat ist der Drive-Tronic-Feeder. Er gilt als momentan einziger Anleger am Markt ohne Längswellenverbindung zur Maschine und ohne verschleißanfällige Getriebe. Elektronisch geregelte Einzelantriebe übernehmen alle Bewegungsfunktionen. Mit dem Drive-Tronic Feeder ist bei Stoppern sogar das Rückwärtsfördern von Bogen vom Anlegetisch zurück auf den Stapel möglich, wie der Hersteller betont.

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