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Eltosch: Eco Power Dry erhält BG-Zertifikat

Neuer Trockner soll bis zu 30 % Energie im Vergleich zu Standard-Systemen einsparen
 

Nach der offiziellen Überreichung der DGUV-Test-Zertifizierungsurkunde durch Hermann Schwind (rechts, Leiter der Prüf- und Zertifizierungsstelle Druck und Papierverarbeitung BG ETEM) auf der Drupa 2012, präsentieren sich Eltosch-Geschäftsführer Carsten Scheffel (links) und Vanessa Heins (Business Development Manager, Eltosch) dem Fotografen. Foto: Deutscher Drucker/FL

Auf der Drupa 2012 hat die zur Hönle Group gehörende Eltosch Torsten Schmidt GmbH, Hamburg, für ihren Kombinations-Trockner Eco Power Dry das BG-Zertifikat „Energieminimierter Druckprozess/DGUV Test“ erhalten. Eco Power Dry ist die neueste Entwicklung aus dem Hause Eltosch. Als Basis dient ein aus je zwei integrierten Thermoluftdüsen und Hochleistungs-IR-Strahlern bestehendes IR/TL-Segment, das eine eigene Versorgung besitzt.

Das System wurde so konzipiert, dass Produktionsausfälle vermieden werden können. Durch die autonome Arbeitsweise der einzelnen Einheiten soll größtmögliche Produktionssicherheit erreicht werden, wie Eltosch-Geschäftsführer Carsten Scheffel auf der Drupa 2012 zum Ausdruck brachte. Fällt ein Segment aus, wird die Produktion durch die anderen Segmente sichergestellt. Das neu entwickelte Luftaustrittsprofil ermöglicht sehr gute Trocknungsergebnisse bei reduzierten Luftmengen. Eine Raffinesse sind die austauschbaren Luftaustrittsprofile der Thermoluftdüsen, mit denen die Wirkung der Luft auf den Bogenlauf beeinflusst werden kann. Auch schwierigste Anwendungen seien somit möglich, wie Scheffel weiter betonte. Besonders hervorzuheben ist die Energieeffizienz. Die benötigte Luft wird direkt in der Maschineange saugt, die bereits eine höhere Eingangstemperatur besitzt. Dies zieht signifikante Energieeinsparungen nach sich. Im Vergleich zu Standard-Systemen können es 30 % sein, so Scheffel. Bis zu 32 Einheiten können hintereinander geschaltet werden.

Der Eco Power Dry ist ein Trocknungskonzept für Dispersionslacke. Eingesetzt werden kann er im Verpackungsdruck, Commercial Print und bei Veredelungen. Auf Grund des modularen Konzeptes können alle Anwendungen bedient werden, wie Scheffel ausführt. Dieses Konzept eignet sich auch für Sonderanwendungen, da aufgrund der Modularität je nach Anwendung nur die Anzahl der Segmente festgelegt werden muss.

Die kleinstmögliche Einheit umfasst neben dem IR/TL-Segment eine Versorgungseinheit, bestehend aus einem Ventilator, Heizregister, Ansteuerung sowie der Sicherheitstechnik. Der gesamte Trockner besteht aus mehreren kompakten Einheiten. Jede Einheit ist mit einer Microcontrollersteuerung ausgerüstet, so dass jedes Segment individuell und stufenlos im Bereich der Thermolufttemperatur, der IR-Leistung und der Luftmenge eingestellt werden kann. Zusätzlich besitzt jede Einheit eine eigene sicherheitstechnische Überwachung der Ventilatordrehzahl, der Temperatur und der IR-Strahler. Auch ein Upgrade lässt sich leicht realisieren, so Scheffel abschließend.

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