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Epple Druckfarben: Bofood Organic für Verpackungsinnenseiten

Farb- und Lacksystem von Bofood Organic aus Lebensmittelbestandteilen
 

Blick ins Labor bei der Epple Druckfarben AG – Forschung und Entwicklung zu migrationsarmen Farben.

Der Innenseitendruck von Verpackungen, eben jener Druck, der mit Lebensmitteln in direktem Kontakt steht, soll mit Bofood Organic möglich sein. Das meldet der Hersteller der Farbserie, die Epple Druckfarben AG (Neusäß bei Augsburg) aktuell. Eine Farbe wie Bofood Organic, die zu 100 % aus Lebensmittelbestandteilen bestehen soll, könnte den Endkunden so neue Informations- und Werbeflächen auf den Verpackungsinnenseiten verschaffen.

Bofood Organic wird vom Hersteller selber als migrationsunbedenkliches Farbsystem eingestuft, das den Innenseitendruck von Verpackungen möglich machen soll. Nutzt ein Verpackungsdrucker Epple-Druckfarben für (auch) innen bedruckte Verpackungen, dann sollte auf der Außenseite eine migrationsarme Serie wie zum Beispiel Bofood MU Next Generation Verwendung finden, auf der Innenseite kommt das Farb- und Lacksystem von Bofood Organic zum Einsatz, wie Dr. Carl Epple, Mitglied des Vorstands der Epple Druckfarben AG, zum Ausdruck bringt. So ließen sich laut Epple unbekannte oder unerwünschte Kreuzkontaminationen verhindern.

Beim Prozesshandling muss sich der Drucker nicht umstellen, wie Epple weiter ausführt. Drucktechnisch lassen sich die Bofood-Organic-Farbe sowie der Bofood-Organic-Lack wie herkömmliche Offsetfarben bzw. Dispersionslacke für den Lebensmittelverpackungsdruck verdrucken. Allerdings seien beim Innenseitendruck verschiedene Parameter zu beachten. Die in der Verpackungsbranche eingesetzten Bedruckstoffe sind an der Rückseite überwiegend nicht gestrichen. Zur Lackierung der Druckfarbe Bofood Organic im Innenseitendruck bietet Epple den eigenentwickelten, kompatiblen Bofood-Organic-Lack. Der besteht, wie das gesamte Farbsystem, ausschließlich aus Lebensmittelbestandteilen und Lebensmittelzusatzstoffen. Dieser organische Lack soll eine Fettbarriere aufweisen, die zu einem hohen KIT-Wert (definierter Wert für die Fettdichte von Verpackungsmaterialien) von 10 bis 11 führen könne.

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