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Epple Druckfarben: Reines Farbsystem frei von Metallseifen und Photoinitiatoren neu

Farbe "Pure" ist kennzeichnungsfrei (keine Kennzeichnung als Gefahrstoff) und umweltgerecht zusammengesetzt
 

Umweltfreundliche Rezeptur sowie schnelle Verarbeitung – die besonderen Eigenschaften von Pure.

Der Druckfarbenhersteller Epple will die nachhaltige Druckproduktion und deren Erzeugnisse weiter etablieren. Dazu stellt er Druckereien und Markenartiklern das neue Farbsystem „Pure“ vor. Die Serie soll gesundheitlichen Schutz für Verbraucher und Drucker bedeuten: Denn die Farben sind laut Epple frei von Metalltrocknern und Photoinitiatoren.

Das gesellschaftliche Bewusstsein für Umwelt, Abfall und Recycling steigt. Aktuell werden umweltbelastende, aber regelkonforme Druckprodukte vom Endkunden noch weitgehend akzeptiert. Sei es aus Kostengründen, Bequemlichkeit, Unwissenheit oder auch mangels Alternativen.

Künftig sind jedoch Druckerzeugnisse mit Farbsystemen gefragt, die Ökologie und Ökonomie vereinen. Aus diesem Ansatz heraus entwickelte Epple mit Pure ein völlig neues Farbsystem im Sinne von Mitarbeiter- und Verbraucherschutz. Pure kann auf gängigen Bogenoffset-Druckmaschinen verdruckt werden. Denn die Zielgruppe der neuen Farbe sind Druckereien, die Wert auf sichere Druckprodukte, Qualität und schnelle Weiterverarbeitung legen.
Spezielle Herausforderungen, wie den Lebensmittel-Verpackungsdruck, will Epple ebenfalls mit der Pure-Technologie angehen.

Eine umweltfreundliche Rezeptur sowie eine schnelle Verarbeitung sind für Dr. Carl Epple, Vorstand Entwicklung und Innovation der Epple Druckfarben AG, Neusäß, die herausragenden Eigenschaften dieser Offsetfarbe. Als ein eigenständiges, drittes Farbsystem mit eigenem Eigenschaftsprofil zwischen ölbasierten und strahlenhärtenden Offsetfarben positioniert, ist Pure das Resultat der Entwicklungsarbeit des bei Augsburg ansässigen Offsetdruckfarben-Spezialisten.

Epple waren zwei Nachhaltigkeitsziele bei der Entwicklung von Pure besonders wichtig: Die Farbe muss kennzeichnungsfrei (keine Kennzeichnung als Gefahrstoff) und umweltgerecht zusammengesetzt sein. „Die Pure-Pigmente sind gleich oder vergleichbar mit herkömmlichen“, erklärt Dr. Epple. „Aber bei den Harzen und Bindemitteln sind wir komplett von den bisher bekannten und im Offset verwendeten Rohstoffpoolen entfernt.“ Alle Bindemittel basieren vollständig auf nachwachsenden Rohstoffen. Neuartig ist: Die Trocknung erfolgt ohne Metallseifen wie Kobalt- oder Manganverbindungen. Daher findet sich auf dem Produktetikett auch der Schriftzug „metalltrocknerfrei“. Diese und andere metallbasierte Sikkative werden derzeit aufgrund gesundheitsgefährdender Bedenken viel diskutiert.

Lesen Sie mehr über die neue Druckfarbe in Deutscher Drucker Nr. 19/*14.09.2017, Seite 26.

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