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Erster Einsatz gedruckter Funkchips in öffentlichen Feldtests realisiert

Ergebnisse im Rahmen des Förderprojektes Prisma – »Printed Smart Labels«

Im Rahmen des Projektes Prisma sind jetzt gedruckte Funkchips, hergestellt aus polymeren Schaltkreisen auf dünner, flexibler Polyesterfolie, erstmals in verschiedenen Alltagssituationen in den Bereichen des elektronischen Ticketing und Security getestet worden. Das geht aus einer Pressemeldung von Prisma hervor.
Dazu haben die Projektpartner komplette Systeme realisiert. Dies umfasst zunächst RFID (Radio Frequenz Identifikations-) Tags, d.h. gedruckte Chips inklusive Antenne, die bei der Standardfrequenz von 13,56 MHz (HF) senden. Diese Tags wurden anwendungsspezifisch konfektioniert, es wurden passende Lesegeräte entwickelt und die konkreten Anwendungsszenarien aufgestellt.
Diese Systeme kamen in Prisma weltweit erstmals in öffentlichen Feldtestszenarien in realen Applikationen zum Einsatz. Dabei fand der größte Feldtest im Projekt mit über 4000 Eintrittskarten bei der Messe Mediatech 2008 in Frankfurt am Main statt. Bei einem weiteren Feldtest wurde ein »Tag der offenen Tür« im Rahmen der langen Nacht der Wissenschaften in Berlin bei der Bundesdruckerei mit elektronischen Tickets ausgestattet. Weiterhin gab es einen Test an Fahrkartenautomaten sowie Tests zum Einsatz der Tags als elektronisches Sicherheitselement in Dokumenten.
Das Projekt Prisma wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und vom Projekttrräger VDI/VDE-IT Berlin koordiniert. Das Projekt, mit einem Gesamtvolumen von 8,2 Mio Euro, startete 2005 und wurde Ende 2008 erfolgreich abgeschlossen. Konsortialführer des Projektes war die Polyic GmbH & Co. KG, die weiteren Partner waren Bartsch International GmbH, Bundesdruckerei GmbH, Höft & Wessel AG, Leonhard Kurz Stiftung GmbH & Co. KG, Siemens AG sowie die TU München.
Bei Polyic wurden gemeinsam mit Leonhard Kurz die gedruckten Tags aufgebaut und den weiteren Partnern zur Verfügung gestellt. Bei Bartsch wurden die Tags für die weiteren Anwendungen konfektioniert. Siemens entwickelte die angepassten RFID-Lesegeräte. Die Bundesdruckerei testete den Einsatz gedruckter Tags als zusätzliches Sicherheitselement in Dokumenten und Karten. Höft & Wessel realisierte den Einsatz elektronischer Tickets in Automaten. Unterstützt wurden die Projektpartner von der TU München, die die verschiedenen Einsatzszenarien analysierte.
Die Basis für die hier eingesetzten Tickets ist die gedruckte Elektronik, die bei Polyic entwickelt wird. Mit der Plattformtechnologie gedruckter Elektronik lassen sich preiswerte, hochvolumige RFID-Tags in Rolle-zu-Rolle-Verfahren realisieren.

Prisma http://www.prisma-projekt.de

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