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Esko-Graphics: Neue Platedriver-Version

Halbautomatisches CTP-System

Esko-Graphics stellt anlässlich der Ipex 2002 eine halbautomatische Version des CtP-Systems Platedriver vor. Bei ihr werden die Druckplatten von Hand geladen (jeweils eine oder zwei). Entladen und Verarbeitung der Platten erfolgen vollautomatisch. Thermoplatten können unter vollem Tageslicht geladen werden, während für Violett-Platten eine Umgebung mit gelbem Schutzlicht erforderlich ist. Die Platten werden auf einem Ladetisch an der Oberseite angelegt und dann automatisch in die Innentrommel des Plattenbelichters eingezogen. Sobald sich die erste Platte in der Trommel befindet, kann bereits die nächste Platte für den automatischen Einzug auf den Ladetisch gelegt werden. Der Platedriver Semi lässt sich zum Platedriver HS (High Speed) aufrüsten, wodurch er bei 2.400 dpi auf einen Durchsatz von 29 Platten pro Stunde kommt und bei 1.200 dpi 42 Platten pro Stunde ausgibt. Die HS-Version ist mit einer 30 mW starken Violett-Laserdiode ausgerüstet. Die Kunden können zwischen einem 4-Seiten- und einem 8-Seiten-Modell wählen. Ein in Betrieb befindliches 4-Seiten-Modell kann nachträglich zum 8-Seiten-Platedriver aufgerüstet werden. Ebenso besteht die Möglichkeit, zwecks Belichtung anderer Plattensorten den Lasertyp zu wechseln. Für den Platedriver Semi gibt es die Violett-Laserdiode (5 mW / 30 mW) zur Belichtung von Platten mit Silberhalogenid- oder Fotopolymerschicht oder den Thermal-Laser zur Belichtung von Thermoplatten. Außerdem haben die Kunden die Wahl aus einer praktisch unbeschränkten Anzahl von Registerstanzsystemen. Der Platedriver ist zum Akzidenz-Workflow-System Flowdrive und zu Eskonet für die Zeitungs- und Zeitschriftenproduktion kompatibel. Von anderen Workflow-Systemen werden gerippte Seiten über die Direct-TIFF-Option übernommen.

Esko Graphics http://www.esko-graphics.com

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