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Esko: Verpackungssoftware Studio und Store Visualizer überarbeitet

3D-Verpackungen schneller entwerfen und im virtuellen Ladengeschäft präsentieren – mit Version 16 der Software
 

Der Esko Studio Store Visualizer ist mit der Version 16 in Planogram-Systeme integrierbar.

Esko hat seine Software Studio 16 (Bestandteil der Esko-Software-Plattform 16) von Grund auf überarbeitet. Studio ist ein umfangreiches Softwarepaket, das den Adobe-Illustrator-Verpackungsworkflow von Esko um 3D-Funktionalitäten erweitert. Vor allem an der Geschwindigkeit der Software beim Entwurf und der Online-Präsentation von 3D-Verpackungen wurde gearbeitet. Zugleich wurde auch der Studio Store Visualizer überarbeitet, die Software, die es erlaubt, Verpackungsentwürfe bereits virtuell im Ladenregal anzuzeigen.

Zu den zentralen neuen Funktionen von Esko Studio 16 zählen:

  • 3D-Anordnungen sollen um 50% schneller erstellt werden können. Ermöglicht wird dies laut Esko durch neue Funktionen, wie dem Fangen der Ausrichtung beim Verschieben, dem Erkennen vertikaler Kollisionskanten und dem Verschieben von Objekten mit den Pfeiltasten zur schnelleren Bearbeitung.
  • Schnelle Layout-Anwendung in Szenen, damit die Grafiker in Produktreihen und Kombinationen aus mehreren Produkten verschiedene Layouts auf die gleichen Strukturen anwenden können.
  • Studio 16 beinhaltet Funktionen zum Auswählen von Materialien und Anwenden von Veredelungseffekten. Laut Hersteller können die Anwender Veredelungseffekte umgehend durch einfaches Ein- und Ausschalten prüfen und vergleichen. Damit sei die Wirkung der einzelnen Effekte separat darstellbar.
  • Schnelleres Erstellen realistischer Visualisierungen mit der Möglichkeit, tatsächlich auftretende Bodenschatten und Lichteinfallwinkel zu ergänzen und anzupassen.
  • Eine schnellere Möglichkeit, durch automatische Skripts mit neuen Export-Optionen in Adobe Illustrator hochauflösende Packshots zu erstellen und auszugeben. Die Software zeige Barcodes, Preise und andere Metadaten der betreffenden importierten Produkte an. Kleingedruckter Text bleibe lesbar, selbst wenn die Grafik auf Posterformat vergrößert wird. Diese Funktionen böten sich insbesondere an, um Grafiken beispielsweise für Marketingzwecke und Kampagnen umzuwidmen.
  • Die Anwender haben laut Esko zudem die Möglichkeit, sich mit dem HTML5 3D Studio Viewer jederzeit und überall im Internet virtuelle Verpackungen anzeigen zu lassen. 

Esko Studio 16 ist in zwei Versionen im Abonnement erhältlich: Die Basisversion Studio Essentials erlaubt, Kartons, Flaschen, Kisten und Display zu erstellen, während Studio Advanced für Agenturen und Abteilungen gedacht ist, die jedes nur denkbare Verpackungsformat (wie etwa nur schwer zu erstellende realistische Beutel und Shrink-Sleeves) bearbeiten müssen. Studio ist Bestandteil der Software Plattform 16 von Esko, die im Juli 2016 auf den Markt gekommen ist.

Studio Store Visualizer:
Studio Store Visualizer ist eine Software, die es Markeninhabern erlaubt, Verpackungsentwürfe bereits virtuell im Ladenregal anzuzeigen und eine komplette 3D-Produkteinführung zu präsentieren. Store Visualizer 16 ist jetzt laut Esko in Planogram-Systeme integrierbar, um virtuelle 3D-Geschäfte sehr schnell visuell zu erstellen und zu bestücken. Die Software erlaube den Anwendern zudem, im Handumdrehen Ladengeschäfte, auf Wunsch sogar mit den tatsächlichen Einzelhandelsdaten, aufzubauen. Mit seiner stereoskopischen 3D-Wiedergabe soll Studio Visualizer 16 auch verschiedene VR-Brillen unterstützen.

Die Version 16 von Studio Store Visualizer ist in zwei Ausführungen erhältlich: Studio Store Visualizer Advanced erlaubt den Grafikern laut Esko, ihre neuen Entwürfe im Ladenregal neben den Produkten der Mitbewerber anzuzeigen und eine komplette 3D-Produkteinführung zu präsentieren. Darin eingeschlossen seien regalfertige Einzelhandelsverpackungen, Displays und andere mit dem Markennamen versehene Artikel. Mit Studio Store Visualizer Prime sollen die Anwender die Verpackung in einer virtuellen Einzelhandelsumgebung betrachten können und mit ihr interagieren. Dazu zähle ebenfalls die Fähigkeit, Geschäfte mit Planogram-Daten zu befüllen.

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