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Esko bringt Softwarepaket Suite 14 auf den Markt

Mehr Vernetzung, Automatisierung und Zuverlässigkeit im Verpackungsdruckvorstufen-Workflow
 

Visualizer-Effekte in Illustrator: Benutzer des Esko Studio Designer können jetzt bei der Erstellung von Verpackungsgrafiken in Illustrator Spezialeffekte und Weiterverarbeitungsdetails hinzufügen.

Ab Juli 2014 wird Esko Suite 14 ausliefern. Die Module des umfassenden Softwarepakets wurden rundum erneuert und aktualisiert, um folgenden fünf Haupttrends in der Verpackungsdruckvorstufe gerecht zu werden, die Esko ausgemacht haben will: die zunehmende Bedeutung der Workflow-Automatisierung, die Verwendung von „intelligenten“ Vorlagen für Verpackungsvarianten, die Qualität als entscheidendem Erfolgs- und Wettbewerbsfaktor, eine stärker aufgabenorientierte Benutzeroberfläche in Software zur Effizienzsteigerung sowie die Integration der Lieferkette und der Datenaustausch über die Cloud.

Von den zahlreichen Neuerungen und Verbesserungen in den Modulen sollen alle Beteiligten in der Verpackungsdruckvorstufen-Lieferkette profitieren. Hier ein Auszug der Neuheiten in den einzelnen Modulen:

  • Webcenter: Webcenter 14 ist jetzt als 64-Bit-Anwendung erhältlich, unterstützt HTML5 für den Viewer und ist laut Esko problemlos an Lösungen von Drittanbietern anbindbar. Eine nahtlose Datenübertragung zwischen Webcenter und den Bearbeitungsprogrammen für das Verpackungsdesign (ArtiosCAD und Adobe Illustrator) ist gewährleistet. Zudem können die Webcenter-Server jetzt miteinander interagieren, was die ganze Lieferkette besser zusammenschließt. Durch das Starten einer Ausgabe oder den Austausch von Ressourcen zwischen mehreren Webcenter-Servern werde die Workflow-Automatisierung deutlich optimiert und beschleunigt, so Esko.
  • Automation Engine: Die standardisierte Integration von Drittanbieterlösungen in alle Esko-Elemente macht Suite 14 zur nachhaltigen, durchautomatisierten Integrationsplattform. Dieses „Connect“-Softwarepaket integriert beispielsweise MIS-Lösungen, Transportsysteme, beliebte Webanwendungen wie Google Maps oder andere Webportal- oder cloudbasierte Lösungen. Außerdem wurden mehrere neue Farbfunktionen in die Automation Engine integriert, die für eine verlässliche Farbgebung durch automatisches Farbmanagement sorgen sollen.
  • ArtiosCAD: Der aktualisierte ArtiosCAD-Editor soll dem Anwender mehr Zeit für Kreativarbeiten verschaffen. Mit der neuen BOM-Funktion (BOM: Bills of Materials), die sich direkt im ArtiosCAD-Browser aufrufen lässt, können noch genauere Materiallisten erstellt werden. Zudem bietet Suite 14 ArtiosCAD-Anwendern eine realistischere 3D-Ansicht beim Falten von Wellpappe und Karton.
  • 3D-Visualisierung: 3D-Tools spielen beim Verpackungsdesign und in der Vorprodukten eine immer größere Rolle. Benutzer von Studio Designer können bei der Erstellung von Verpackungsgrafiken in Illustrator Spezialeffekte und Weiterverarbeitungsdetails hinzufügen. Der Esko Store Visualizer soll Anwendern die Möglichkeit geben, Objekte in fotografierte Szenen einzubinden. Drei vordefinierte, hyperrealistische Umgebungen gehören zum Lieferumfang von Suite 14. Das Modul Studio selbst bietet zwei neue und einen verbesserten flexiblen Beutel, darunter auch den beliebten Vierrand-Siegelbeutel. Außerdem verfügt die neue Version von Studio über einen Augmented-Reality-Viewer für Mobilgeräte.
  • Integration von Chili Publish: In Zusammenarbeit mit Chili Publish hat Esko nach eigenen Aussagen den weltweit ersten in den Browser integrierten Editor für die Online-Bearbeitung von Verpackungen entwickelt und auf den Markt gebracht. Dieser soll Anwendern die Möglichkeit verschaffen, Verpackungsinhalte innerhalb festgelegter Beschränkungen zu ändern.
  • Visuelle Inspektionssysteme: Dieses Modul in Suite 14 ermöglicht die digitale Kommunikation der Hauptparameter für die automatische Konfiguration des visuellen Inspektionssystems, wodurch sich der Zeitaufwand für die Einrichtung erübrigen soll und 3 bis 5 Minuten pro Auftrag eingespart werden können. In Digitaldruckumgebungen mit kleineren Auflagen und einer größeren Anzahl von Aufträgen ist dieser Umstand von besonderer Bedeutung. Außerdem ist diese digitale Verbindung zu den Inspektionssystemen die einzige Möglichkeit, um variable Daten im Verpackungsdruckprozess zu prüfen, so Esko.
  • Imaging Engine: Die Imaging Engine 14 von Esko basiert jetzt auf der APPE3-Plattform (Adobe PDF Print Engine 3). Die wesentlichen Vorteile: weniger Bedienereingriffe bei der Plattenherstellung, höhere Konstanz und Zuverlässigkeit, weniger Fehler und die Vermeidung doppelter Dateneingaben.

Die Suite 14 von Esko ist ab Juli verfügbar. Kunden mit Wartungsverträgen erhalten die Software, auf die sie vertragsgemäß einen Anspruch haben. Nähere Informationen zu Suite 14 hat Esko auf seiner Webseite hinterlegt. Ein englischsprachiges Whitepaper zu den zentralen Trends in der Verpackungsvorstufe liegt zudem zum Download gegen Registrierung bereit.

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