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Esko Webcenter 12 kommt auf den Markt

Weitere Vereinfachung des Verpackungsmanagements bei Markenartiklern und deren Zulieferern
 

Nur eine von vielen Neuerungen, die Esko Webcenter 12 zu bieten hat: Die Kommunikation mit dem Verpackungsmanagement-Tool kann nun auch über das iPhone erfolgen.

Die Lösung Esko Webcenter entwickelt sich immer mehr von einem bloßen Online-Freigabewerkzeug zu einer Lösung für das professionelle Verpackungsmanagement, das die Wertschöpfung über die gesamte Verpackungslieferkette hinweg sichern soll. Die jetzt von Esko vorgelegte Version 12 von Webcenter bestätigt dies.

Mit Webcenter 12 reagiert Esko laut eigenen Angaben auf zwei unterschiedliche Verpackungs- und Verbrauchertrends: Der eine betrifft die Verbreitung von Produktvarianten durch Massenanpassung und Personalisierung. Hierbei unterscheidet sich jede Variante in Design, Inhalt, Farbe und Material, während die Gesamtintegrität der Marke aufrechterhalten werden muss. Der zweite Trend bezieht sich auf den zunehmenden Druck zur Einhaltung behördlicher Vorschriften und auf die Notwendigkeit, die geforderten gesetzlichen Informationen auf Verpackungen und anderen Materialien aufzubringen.
Aus diesen Trends ergeben sich für Esko vier wesentliche Herausforderungen:

  • Gewährleistung der Information aller Beteiligten
  • Verwaltung langer Freigabezyklen
  • Verwaltung des Gesamtverpackungsprozesses vom Entwurf bis zum Regal
  • Handhabung der Versionsvielfalt von Verpackungen und Etiketten

Gewährleistung der Informationen aller Beteiligten.
Die Kommunikation „für unterwegs“, etwa für die Vertriebsteams, wird in Webcebter 12 auf das iPhone ausgeweitet. Die Integration in die Automation Engine und Artios CAD sowie die erweiterten Einbindungsmöglichkeiten in Drittprodukte sorgt laut Esko dafür, dass sich Webcenter als „Web-to-Production-Portal“ schnell in vorhandene Workflows einfügen lässt. Der Verpackungseinkäufer wird stärker in die Produktion der Verpackung einbezogen.

Verwaltung langer Freigabezyklen.
Webcenter 12 stärkt die Verwaltung der Freigabekette durch eine erweiterte Vergleichsfunktion, die Änderungen durch Blinken optisch hervorhebt oder den Grad einer Abweichung anzeigt, so dass eine einfache Lokalisierung und Kontrolle gewährleistet sind. Darüber hinaus erlaube der Viewer die Echtzeitzusammenarbeit über mehrere Seiten hinweg sowie die Online-Qualitätskontrolle von Druckplatten. Über die neue Berichtsfunktion von Webcenter sollen Unternehmen den Erfolg im Freigabezyklus intern und extern messen und kommunizieren können.
Die gesetzlichen Vorgaben zum Einbinden von Angaben in Blindenschrift auf Pharmaverpackungen haben den Prozess der Verpackungsfreigabe weiter verkompliziert. Durch die Kooperation mit Global Vision konnte Esko seine Werkzeuge hier weiter entwickeln, sodass Braille-Schriften jetzt von einem Lesegerät gescannt und geprüft werden können, das den Text zur Vermeidung von Fehlern übersetzt. Diese Vorgehensweise sei auch auf Barcodes anwendbar, so Esko.

Verwaltung des Gesamtverpackungsprozesses vom Entwurf bis zum Regal.
Webcenter 12 vereinheitlicht die Gesamtprojektanforderung, soll Fehler und Informationsverluste verringern sowie Bedienereingrifffe auf das Notwendigste begrenzen. Hierfür wurde Webcenter mit kaskadierenden Feldern ausgestattet. Diese Felder zeigen die Anforderungen übersichtlich durch intelligentes Filtern und automatisches Ausfüllen, mit großen Feldern für längere Textanweisungen und mit Bildsymbolen, die die Konzepte optisch verdeutlichen, an.

Handhabung der Versionsvielfalt von Verpackungen und Etiketten.
Webcenter 12 wurde um eine anwenderfreundliche und sehr leistungsstarke Objektklassifizierung und Objektsuche erweitert (jedes Element im Verpackungsentwurf ist ein Objekt!), die einen lückenlos anpassbaren grafischen Objektbrowser beinhaltet, der auf Dokumenten-Metadaten und kundenspezifischen Attributen basiert. Zudem soll es möglich sein, in Abhängigkeit vom Nutzerprofil unterschiedliche Objekt-Browseransichten zu erstellen.

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