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Etiketten aus Steinpapier bei Etiket Schiller

Geeignet für Anwendungen in der Kosmetik-, Getränke-, Feinkost-, Bio- und Lebensmittelbranche
 

Die Etiketten aus Steinpapier sind resistent gegen Flüssigkeiten und können daher auch in Nasszellen verwendet werden.

Die Etiket Schiller GmbH mit Sitz in Plüderhausen (Baden-Württemberg) verarbeitet seit neuestem Etiketten aus Steinpapier. Das zu 80 Prozent aus natürlichem Steinmehl und zu 20 Prozent aus Recycling-Polyethylen (PE) bestehende Etikettenmaterial soll sich mit seiner samtigen Haptik unter anderem für Anwendungen in der Kosmetik-, Getränke-, Feinkost-, Bio- und Lebensmittelbranche eignen.

Die Steinpapier-Etiketten bestehen zu einem Großteil aus Steinmehl (Calciumcarbonat), das mit Hilfe von recycelter PE-Folie gebunden wird. Für die Herstellung werden weder Wasser noch Holz, Säure oder Bleichmittel benötigt. Damit werde in der Produktion deutlich weniger Energie aufgewendet, als für herkömmliches Papier, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

Etiketten aus Steinpapier sind zu 100 Prozent zellstofffrei, sollen aber beschreibbar wie Papier und wasserresistent wie Folie sein und sogar im nassen Zustand beschreibbar bleiben. Im direkten Vergleich ist das Material deutlich reißfester als Papier oder Karton. Außerdem verfügen die Etiketten aus Steinpapier über einen hohen Weißgrad – auch ohne Bleichmittel.

Das Steinpapier soll sich problemlos in den Recyclingkreislauf von Kunststoff integrieren. Beim Verbrennen von Steinpapier entstehen laut Etiket Schiller keine giftigen Gase. Unter permanenter Sonneneinstrahlung beginne das Material sich aufzulösen und nach etwa einem Jahr zu zerfallen. Das Etikettenmaterial eigne sich vor allem für Unternehmen, die Wert auf eine nachhaltige Verpackung legen, heißt es weiter.

Die Etiketten lassen sich bedrucken wie konventionelles Material, mit Blind- oder Heißprägungen versehen oder mit Relieflack veredeln.

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Leserkommentare (1)

Andreas Faul | Dienstag, 29. August 2017 13:36:09

Stein-"Papier" ist irreführend!

Papier ist in Deutschland und international definiert als Werkstoff, der im Wesentlichen auf Pflanzenfasern basiert. Für das vorliegende Material sind die Begriffe "Steinfolie", "Mineralfolie" oder ähnliches wesentlich angebrachter. Dies würde nämlich dem Anwender auch gleich die möglichen Entsorgungs- bzw. Recyclingwege aufzeigen. Im Papierrecycling hat diese Kombination aus PE und Mineralien nämlich überhaupt nichts zu suchen!

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