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Fachpack 2013 in Nürnberg noch größer als 2012

Verpackungs-, Veredelungs- und Logistik-Fachmesse vom 24. bis 26. September mit rund 1.500 Ausstellern (2012: 1.466)
 

Marketing-Fachleute sind sich einig: Die Verpackung trägt viel dazu bei, ob sich ein Produkt oder eine Ware gut verkauft.

Als eine der wichtigsten europäischen Fachmessen für Verpackung bietet die Fachpack 2013 vom 24. bis 26. September mit rund 1.500 Ausstellern (2012: 1.466) Produkte und Dienstleistungen rund um Verpackung, Technik, Veredelung und Logistik. Im Jahr 2012 zog es 36.986 Verpackungsspezialisten aus Deutschland und den Nachbarländern in die Franken-Metropole.

Was 1979 als regionale Fachausstellung mit knapp 100 Ausstellern begann, entwickelte sich zum Messeevent von europäischem Rang. In Nürnberg stark vertreten ist die leistungsfähige deutsche Verpackungswirtschaft mit zuletzt gut 1.100 Unternehmen. Ein weiteres Viertel der Aussteller reist vorwiegend aus den Nachbarländern – den Niederlanden, der Tschechischen Republik, der Schweiz, Österreich und Italien – nach Nürnberg.

Auf jeder Fachpack werden Besucher durch ein laut Veranstalter (Messe Nürnberg) unabhängiges Institut befragt. Die wichtigsten Ergebnisse der Befragung: für rund 90 % der Aussteller ist die Messe ein geeignetes Forum, um neue Kontakte zu knüpfen. 93 % erreichen laut Befragung ihre wichtigsten Zielgruppen und gar 95 % loben die fachliche Kompetenz der Besucher.

Rund 670 Fachpack-Aussteller zeigten 2012 Neues bei Packstoffen, Packmitteln und Packhilfsmitteln aus Papier, Karton und Pappe, Kunststoff, Glas, Metall oder Holz. Innovative Technologie – Verpackungsmaschinen, Kennzeichnungs- und Markiertechnik, Maschinen und Geräte aus der Verpackungsperipherie – zeigten etwa 550 Firmen. Im Bereich Verpackungslogistik bestimmten rund 350 Unternehmen mit Förder-, Verlade-, Lager-, Kommissionier­systemen, Software, Codiertechnik und Logistikdienstleistungen das Bild. Von individuell bis luxuriös, von Druckvorstufe und Verpackungsdesign über Verpackungs- und Etikettendruck bis Packmittelproduktion reichte das Angebot der etwa 200 Spezialisten für Verpackungsdruck, Veredlung und Design. Die Zahlendifferenz macht deutlich: Gut ein Fünftel der Fachpack-Aussteller zeigt Produkte und Dienstleistungen in mehreren Segmenten der Prozesskette Verpackung.

Auch 2013 sind junge und innovative Unternehmen mit Produktneuheiten wieder willkommen. Der vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bewilligte Förderantrag spart bis zu 80 % der Standkosten. Was für einen Effekt eine solche Messebeteiligung haben kann, erfuhren vergangenes Jahr 19 junge Firmen auf einem Fachpack-Gemeinschaftsstand (Förderantrag unter www.bafa.de; detaillierte Informationen unter www.fachpack.de/gju).

Der typische Fachpack-Besucher arbeitet laut Veranstalter in den Branchen Nahrung/Genuss; Pharma, Kosmetik; Chemie; Druck, Papier, Pappe; verpackungs- bzw. logistiknahe Dienstleistungen; Kunststoff; Automobilbau und -zulieferung. Er verweilt durchschnittlich 1,2 Tage auf der Messe und schenkt sein Hauptinteresse Packstoffen, Packmitteln (fast jeder Zweite) sowie Verpackungsmaschinen (über ein Drittel).

Jeweils rund ein Viertel der Besucher interessiert sich für Verpackungslogistik, Verpackungsdruck und -veredelung sowie Packhilfsmittel, jeder Fünfte für Maschinen und Geräte aus der Verpackungsperipherie, 14 % für Kennzeichnungs- und Markierungstechnik sowie 10 % für Dienstleistungen (Mehrfachnennungen). 

Zum Angebot der 1.500 Aussteller sollen 2013 auch zahlreiche Sonderschauen hinzukommen. Geplant sind zudem spezielle Präsentationen zu den Themen Vollpappe, Verpackungsdesign, Deutscher Verpackungspreis, innovative Logistik-Lösungen sowie Verpackung in Medizintechnik und Pharmazie. Das Forum Wellpappe lädt am zweiten Messetag ein. Den Blick zurück in die gute alte Zeit gewährt das Museumscafé des Deutschen Verpackungsmuseums.

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