Weiterempfehlen Drucken

Faller: Neue Smart-Packaging-Lösungen

Prototypen für den E-Health-Markt auf der Pharmapack 2018 in Paris (7. bis 8. Februar, Stand E20) zu sehen
 

Die flexibel konfektionierbare Elisa-Kit Box verpackt Kitkomponenten schnell und platzsparend.

Der Waldkircher Pharma-Verpackungsspezialist Faller präsentiert auf der Pariser Pharmapack 2018 drei Prototypen zum Thema Smart Packaging. Die Faltschachteln sollen die Compliance verbessern und dem Patienten die Handhabung der Medikamente erleichtern. Zudem nimmt Faller mit seiner Elisa-Kit Box für die Verpackung unterschiedlicher Kit-Komponenten an der Innovation Gallery teil.

Es handelt sich hier um intelligente, interaktive Medikamentenverpackungen, die Faller gemeinsam mit MSC Technologies und der Hochschule Pforzheim entwickelte. Diese sind mit kleinen E-Paper-Displays und elektronischen Bedienelementen (Tasten) ausgestattet.

Smart Packaging Prototypen

Der Prototyp I „Level Indicator“ ist eine Medikamentenverpackung zur Füllstandmessung. Während der Messung verbleibt die Flasche in der Verpackung. Das Display auf der Außenseite zeigt den Füllstand an und erinnert rechtzeitig daran, ein neues Rezept zu beantragen.

Verpackungsprototyp II „Counting Device“ verfügt über eine elektronische Tabletten-Zählvorrichtung. Über Tasten an der Verpackung bestätigt der Patient die Medikamenteneinnahme und zählt damit den Tablettenstand herunter. Bei Erreichen eines Mindestbestands zeigt das Display einen Hinweis zur Rezeptbestellung an.

Smart Packaging Prototyp III „Medical Prescription“ repräsentiert die „Königsklasse der intelligenten Verpackung“, so Faller wörtlich: hier zählt die Schachtel nicht nur die Medikamenteneinnahme und erinnert an Rezepte. Mithilfe einer eigens entwickelten App und Bluetooth können Arzt oder Apotheker die Einnahmeverordnung an die Faltschachtel übertragen. Eine integrierte Uhr, eine LED und ein Tonsignal erinnern den Patienten zudem an die pünktliche Medikamenteneinnahme.

Elisa-Kit Box

Die in der Innovation Gallery präsentierte kompakte und flexible Verpackung für Testreagenzien – Elisa-Kit Box – für die In-Vitro-Diagnose von Autoimmunerkrankungen ist eine Faltschachtel mit vorgeklebten Einsätzen und einheitlichem Packungsmaß. Sie gestattet die schnelle und flexible Verpackung unterschiedlicher Kit-Komponenten für die Durchführung von Enzyme Linked Immunosorbent Assay Tests (ELISA Tests). Das intelligente, kompakte Design der Box nutzt die gesamte Verpackungsfläche aus und erlaubt eine platzsparende Lagerung der flüssigen Kit-Komponenten im Kühlschrank, so der Hersteller weiter. Die multifunktionale Verpackung aus Karton vereinfacht die manuelle Konfektionierung von oben und eignet sich besonders gut für Kleinstserien.

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Produkt & Technik

Papyrus erweitert Lagersortiment von Digigold Silk

Digitaldruckpapier nun in beiden Laufrichtungen verfügbar

Der Papiergroßhändler Papyrus (Ettlingen) hat das Lagersortiment der Papiersorte Digigold Silk erweitert. Das Papier für den Digitaldruck – im Format 53 x 75 cm sowie in den Flächengewichten 115 bis 300 g/m² – ist nun seit Januar 2018 in beiden Laufrichtungen verfügbar.

» mehr

print.de-News jetzt auch per Whatsapp

Druck&Medien Awards 2017 - die Gewinner

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Druck&Medien Awards 2017 – Get-together und Dinner

Druck&Medien Awards 2017 – Die Verleihung

Umfrage

Planen Sie, 2018 neues Personal einzustellen?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...