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Farbscans in Datenbanken und Archiven effektiver verwalten

Scanpoint und Luratech bieten gemeinsame Lösung an

Die Verwaltung von Farbscans in elektronischen Archiven und Datenbanken soll jetzt laut den Softwarefirmen Scanpoint und Luratech um ein Vielfaches effizienter, schneller und kostengünstiger werden – denn die Scanpoint Europe GmbH hat Lura-Document.jpm (das JPEG-2000-Kompressionstool zur farbigen Archivierung gescannter Dokumente der Luratech GmbH) in ihre Scansoftware TIFF-Capture integriert. Bekannte Dateiformate für die Dokumentenablage in Farbe (wie JPEG und TIFF) sind ungeeignet, um die Anforderungen an Bildqualität und gleichzeitig geringe Dateigrößen zu erfüllen. JPEG 2000/Part 6 erzeugt hingegen extrem kleine Dateien in hoher Bildqualität. Somit können die Erfassungs-Spezialisten der Scanpoint-Kette ihren Kunden künftig Farbscans mit ausgezeichneten Kompressionsergebnissen bieten.
So funktioniert’s: Das gescannte Dokument wird in drei Bildebenen (Maske, Vorder- und Hintergrund) unterteilt, die unabhängig voneinander kodiert werden. Die bitonalen Elemente der Maske – also Texte oder technische Zeichnungen – werden im Fax-G4 oder im JBIG-2-Format verlustfrei als Schwarz-Weiß-Bild gespeichert. Vorder- und Hintergrund, die die Textfarben und Bildelemente, wie zum Beispiel farbige Logos und Fotos, enthalten, komprimiert Lura-Document.jpm im ISO-Standard JPEG-2000/Part-6-Format. Dadurch wird eine hervorragende
Bildqualität bei extrem kleinen Dateigrößen erreicht. Die Kompressionsraten liegen zwischen 1:150 und 1:500.
Ein Beispiel: Ein in Druckqualität – das heißt mit 300 dpi – gescanntes und unkomprimiert als TIFF gespeichertes A4-Papierdokument benötigt eine Speicherkapazität von 25 000 Kilobyte. Mit Lura-Document.jpm kommt das gleiche Dokument ohne Qualitätsverlust auf nur noch 65 Kilobyte. Bei einem digitalen Archiv mit einer Million Bildern könnten also 25 Terabyte beziehungsweise 25 000 Megabyte an Speicherplatz gespart werden.

Luratech http://www.luratech.com

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