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Ferag stellt neue Technik für Förderung und Paketherstellung vor

Neu: High Performance Conveyor und High Performance Stacker, weiterentwickelt: Mini-Sert

Die Ketten und Klammern des High-Performance-Conveyor-Fördersystems sind aus Kunststoff gefertigt.

Die Ferag AG mit Sitz in Hinwil (Schweiz) stellt zwei Neuentwicklungen, den High Performance Conveyor (HPC) und den High Performance Stacker (HPS) für den Förder- und Paketherstellungsprozess vor. Ebenfalls neue Funktionen enthält die vor Jahresfrist eingeführte Einstecklinie Mini-Sert.

Das High-Performance-Conveyor-Fördersystem ist für den Transport von Zeitungsprodukten von A nach B bei Produktionsgeschwindigkeiten von bis zu 90.000 Ex./h ausgelegt. Ketten und Klammern sind aus Kunststoff gefertigt. Für den Aufbau der HPC-Klammer und die Verifizierung ihrer physikalischen Eigenschaften fand die Finite-Elemente-Methode (FEM) Anwendung. Neben dem Anschluss des Fördersystems über eine Einzelaufgabestation sollen auch Varianten mit zwei verschlauften Stationen für die Zeitungsübernahme nach dem zweiten oder dem dritten Falz sowie Tandemkonfigurationen an doppelten Falzauslagen möglich sein. Mit dem High Performance Conveyor sollen sich in der Weiterverarbeitung alle Prozessstufen ansteuern lassen, die mit einem Ablageband ausgestattet sind. 

Für die Paketherstellung ist der High Performance Stacker von Ferag konzipiert. Das HPS-Grundkonzept beruht auf der Multi-Stack-Technologie, mit der Funktion der durchgängigen Servo-Antriebstechnik. Der HPS ist programmierbar und kann laut Ferag optional mit einer Light-Variante der Navigator-Steuerung ausgerüstet werden. Der Paketkreuzleger soll mit einer Leistung von 25 Paketen pro Minute arbeiten. Es können bis zu drei HPS-Einheiten in Linie für die parallele und serielle Paketproduktion hintereinander geschaltet werden.

Die Neuentwicklungen HPC und HPS sind die Antwort auf die von Kunden aus Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika, den sogenannten BRICS-Märkten, geäußerten Wünsche, ihre Prozesse in der Zeitungsherstellung zu modernisieren. Doch auch Kunden aus dem mitteleuropäischem Raum zeigten bereits Interesse für die neue Technik. Die beiden Systeme sollen ab dem ersten Quartal 2014 für den Markt verfügbar sein.

Die vor Jahresfrist erstmals der Weltöffentlichkeit vorgestellte Einstecklinie Mini-Sert wurde von Ferag in wesentlichen Punkten weiter entwickelt. Neu soll die Linie in Zweiermodulschritten auf bis zu zwölf (bisher sechs) Anlegestationen ausbaubar sein. Neben dem Vorfalzöffner sind jetzt – laut Ferag – Öffnungsvorrichtungen für Magazine, Broadsheet-Zeitungen sowie Produkte im Halbformat jeweils ohne Vorfalz verfügbar. Neben Mini-Sert-Verkäufen in die Vereinigten Arabischen Emiraten, nach den Philippinen und Südafrika, hat die Frankfurter Societäts-Druckerei GmbH (Frankfurter Allgemeine Zeitung) eine Mini-Sert-Linie mit sechs Anlegestationen installiert.

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