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Filemaker 9 bindet externe SQL-Server ein

Deutsche Ausgabe erscheint Anfang August

Die Apple-Tochter Filemaker stellt die gleichnamige Datenbanklösung in Version 9 für Mac OS X und Windows vor.
Die englische Version ist bereits erhältlich, die deutsche Variante soll am 2. August folgen.
Zu den Highlights gehören die Einbindung von SQL-Datenbankservern anderer Hersteller über die ODBC-Schnittstelle und ein PHP-Assistent zur vereinfachten Generierung von PHP-Seiten.
Zwar erlaubt Filemaker schon länger die Anbindung von ODBC-Datenquellen, jedoch nur für den Import (lesen). Mit Version 9 ist nun eine Verbindung in beide Richtungen, also lesend und schreibend, möglich. Aktuell werden My-SQL, Oracle SQL und Microsoft SQL Server unterstützt. Für eine erfolgreiche Ankoppelung ist zusätzlich ein ODBC (Open Database Connectivity)-Treiber nötig, für Mac OS X ist unter Umständen ein ODBC-Treiber eines Drittanbieters erforderlich (z.B. von Actual Technologies, www.actualtechnologies.com).
Eine native Unterstützung von SQL innerhalb von Filemaker kann nicht entdeckt werden.
Dominique Goupil, Präsident der FileMaker Inc., feiert die SQL-Server Anbindung und die PHP-Features als "größten Entwicklungssprung seit Jahren". Unerwähnt bleibt, dass konkurrierende Lösungen wie Microsoft Access diese ODBC-Ankoppelung schon seit vielen Jahren anbieten (allerdings gibt es MS Access nur für Windows-Systeme).
Die PHP-Features stehen nicht in der Standardversion zur Verfügung, sondern nur in Filemaker Pro Server und in der an Entwickler orientierten Filemaker Pro Advanced-Variante.
Die Benutzeroberfläche von Filemaker 9 ist praktisch unverändert, der renovierte Quickstart-Bildschirm erlaubt nun schnelleren Zugriff auf zuletzte benutzte Datenbanken und enthält Links zu Hilfe- und Supportseiten.
Filemaker Pro-Anwender, die ohne Server über das Netzwerk auf eine Datenbank zugreifen, dürfte erfreuen, dass das Limit von bisher maximal fünf auf neun gleichzeitige Anwender erhöht wurde.
Weitere Neuerungen erlauben das Anfügen von PDF-Exporten an bestehende PDF-Dateien, ohne dass immer wieder eine neue Datei erstellt wird und eine übersichtlichere Script-Verwaltung.
Der Webviewer wurde dahingehend erweitert, dass er den Ladestatus der Internetseite durch einen Fortschrittsbalken anzeigt.
Preise:
Die Vollversion von Filemaker Pro 9 kostet 420 Euro, die Advanced Ausgabe 600 Euro. Die Server-Varianten, die die Anbindung von bis zu 250 Anwender gleichzeitig ermöglichen, sind für 1190 Euro und 2980 Euro (Advanced) erhältlich.

Filemaker GmbH http://www.filemaker.de/

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