Fischerdruck aus Saarbrücken komplettiert sein Produktportfolio mit dem Digitaloffset

Mit der Presstek 52DI-AC samt Dispersionslackwerk will man den Markt der kleinen und mittleren Aufträge zurückholen

Die Geschäftsführer von Fischerdruck, Rita und Christian Fischer, sowie Marketing- und Vertriebsleiter Stefan Fischer (von vorne nach hinten) vor der Presstek 52DI-AC.

Der Presstek-Fachhandelspartner Heinrich Baumann Grafisches Centrum aus Frankfurt am Main hat bei der Fischerdruck GmbH & Co. KG in Saarbrücken eine Presstek 52DI-AC mit Dispersionslackwerk installiert. Die bis jetzt auf den Offset- und Digitaldruck ausgerichtete Druckerei schlägt mit der digitalen Offsetdruckmaschine die Brücke zwischen den beiden Drucktechnologien und vervollständigt so sein Produktportfolio. 

„Mit der Presstek 52DI-AC können wir den Markt jener kleinen und mittleren Aufträge, die wir bisher etwas stiefmütterlich behandelt haben und an externe Dienstleister gegeben haben, ins Haus zurückholen und deutlich besser angehen“, kommentiert Stefan Fischer, Leiter Marketing und Vertrieb bei Fischerdruck, die Investition. Mit ausschlaggebend für die Investitionsentscheidung sei laut Fischer das integrierte Lackwerk.
Unter Kostengesichtspunkten trägt die Presstek 52DI-AC laut Fischerdruck dazu bei, die internen Produktionsprozesse zu verbessern. Vor allem im Bereich Zuschuss rechnet Fischerdruck mit signifikanten Einsparungen, da bei der digitalen Offsetdruckmaschine nahezu keine Makulatur anfällt, für den Betrieb der Maschine keine Chemie benötigt wird und die Bebilderung der Druckplatten direkt in der Maschine erfolgt. Ein weiteres Merkmal ist für Fischerdruck der Wechsel auf das A3+-Format der Presstek DI. Viele Aufträge von Broschürenumschlägen, die bisher auf Offsetdruckanlagen im 3B-Format erstellt wurden, haben für Fischer einfach zu viel Makulatur produziert: „Das geht bei teuren und dickeren Umschlagpapieren deutlich ins Geld“, berichtet er weiter. Aufgrund der kurzen Rüstzeiten geht Fischerdruck hier von Kostenersparnissen im Vergleich zu herkömmlichen Druckmaschinen von rund 50 Prozent aus. Auch sorge das FM-Druckraster in Verbindung mit dem wasserlosen Offsetdruck für ein insgesamt brillantes Druckbild.

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