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“Flug-Simulatoren” für Bogenoffset-, Heatset-, Zeitungs-, Flexo- und Tiefdruck

Sinapse Print Simulators stellt seine neuesten Entwicklungen auf der Drupa (Halle 6, Stand E 64) vor
 

Sinapse Simulator, hier verbunden mit einer Honeywell-Konsole.

Aus der Luftfahrt sind sie hinlänglich bekannt: Flugsimulatoren. Auch für den Druckprozess gibt es Simulatoren. Was ist dabei wichtig zu wissen? Eine interaktive Software simuliert komplette produzierende Druckmaschinen, ob Bogen, ob Rolle und spiegelt eine breite Vielfalt von Druckbedingungen und Problemen wieder. Sie kann für Ausbildung, Bewertung von Fähigkeiten, Leistungsverbesserung und Prozessanalyse eingesetzt werden. Außerdem lässt sich Simulation nutzen, um andere Mitarbeiter mit dem Druckprozess vertraut zu machen, das Teamwork zu verbessern und die Prozesseffizienz zu steigern. Jetzt gibt es Neues von Sinapse Print Simulators zu berichten.

Der Sinapse-Bogenoffset-Simulator steht jetzt in einer „World Skills“-Version zur Verfügung. Dieser ist Bestandteil der World-Skills-Bewertungs-Tools. „World Skills“ sind die Weltmeisterschaften für Handwerksberufe (World Skills Competition), also ein weltweiter Berufs-Wettbewerb. Die 41. World-Skills Berufsweltmeisterschaft fand 2011 in London, England, statt.

Zur Drupa soll das neue Heidelberg SM Interface für den Bogenoffset-Simulator, wie er bei dem World-Skills-Wettbewerb eingesetzt worden ist, vorgestellt werden. Dieses neue Feature hat es den Teilnehmern laut Sinapse ermöglicht, das gleiche Interface auf einer Heidelberg-Druckmaschine, wie sie im Wettbewerb eingesetzt wurde, zu nutzen wie bei den Bogenoffset-Simulatoren, die ebenfalls bei World Skills zum Einsatz kamen. 

Weltpremiere in Düsseldorf soll der „Multioperator Press Simulator“ für Rollenmaschinen haben – hierbei können mehrere Bediener (Drucker) als Team trainieren, wie ein korrektes Register, die richtige Abschnittlänge oder die effizienteste Trocknung erzielt werden können. Auf einer Rollendruckmaschine (Heatset, Coldset/Zeitung) gibt es zahlreiche Konsolen, die es verschiedenen Bedienern erlauben, Abschnittlänge, Farbregister, Bahnspannung und Bahnführung etc. einzustellen. Dabei kann ein Bediener auch die Einstellungen eines anderen „modifizieren“. Maschinen-Produktivität bedeutet letztlich auch, als Team gut zusammenzuarbeiten. Der Simulator gibt nun einen Weg vor, dies ohne Zeit- und Materialverschwendung zu erlernen, wie der Hersteller betont. 

Ein vielsprachiges sogenanntes Distributed Learning System (DLS) ermöglicht es Unternehmen, die gleichen Simualtor Training Tools in verschiedenen Ländern und verschiedenen Sprachen zu nutzen und „High Level Reports“ sowie individuelle Ergebnisse zu erhalten und zwar in der Sprache, die der jeweilige Trainingsleiter (der überall auf der Welt sitzen kann) bevorzugt. So können Unternehmen Team für Team, Anlage für Anlage, Land für Land „benchmarken“ und dies natürlich auf globaler Basis. 

Alle Sinapse-Simulatoren – Bogenoffset-, Heatset-, Zeitungs-, Flexo- und Tiefdruck – können mit dem DLS verbunden werden, wie Sinapse weiter betont. Anwender haben die Möglichkeit, mit ihren eigenen Kostenstrukturen zu operieren, was ins System übernommen und dargestellt werden kann, als Teil der totalen Produtionskosten für jeden simulierten Produktionslauf. Materialien wie Papier und Farbe, aber auch die verwendete Energie… können für jede Druckmaschine und jeden Auftrag spezifiziert werden.Sinapse hat nach eigenen Angaben mehr als 1900 Simulatoren weltweit installiert. Die Software gibt es in verschiedenen Sprachversionen.

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