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Frey Plus investiert in zweiten Mailliner

Zusammentrag-System soll für mehr Flexibilität und Produktionssicherheit sorgen
 

Besiegelten die Mailliner-Investition (v.r.): Markus Springer (Geschäftsführer Frey Plus), Frank Schönherr (Kaufmännischer Leiter Frey Plus), Bruno Müller (CEO Müller Martini), Jürgen Bender (Müller Martini Deutschland), Kurt Näf (Verkaufsleiter Müller Martini).

Nach Abschluss des erfolgreichen Feldtests für die erste Maschine wird Frey Plus, einer der deutschlandweit führenden Direktverteiler mit Sitz in Ulm, im Juli ein zweites Zusammentrag-System Mailliner von Müller Martini in Betrieb nehmen. Auch diese Anlage verfügt über 28 Anleger und einen Paketbildner Flexpack.

Geschäftsführer Markus Springer begründet die Entscheidung mit den stetig steigenden Anforderungen bezüglich Auftragsvarianz: "Weil Prospekte ein attraktives Medium sind, haben wir immer mehr regionale und lokale Kleinkunden. Das wiederum hat zur Folge, dass sich die Anzahl verschiedener Prospekte pro Briefkasten kontinuierlich erhöht."

Für die keine Träger und Folien einsetzende Frey Plus ist der Mailliner deshalb besonders interessant, weil er Direktverteilern eine einfache Lösung zum Sortieren unadressierter Werbung ermöglicht. Auf der Sammelstrecke des Mailliner wird eine der Beilagen als Umschlag verwendet und mittels eines Luftschwerts – eine Innovation von Müller Martini – gefalzt, nachdem alle anderen Beilagen aufgelegt worden sind.

Danach gelangen die gesammelten Beilagensets in den Flexpack. Der integrierte Paketbildner verschränkt die Lagen nicht. So können die einzelnen Beilagen unterschiedliche Formate haben, ohne dass die Beilagensets instabil werden. Die verschiedenen Pakete können auch unterschiedlich gross sein, ohne dass sie ihre Stabilität verlieren – was laut Müller Martini in dieser Art einmalig auf dem Markt ist.

Zwar eröffnet Frey Plus die neue Halle in Ulm erst im kommenden November. Der zweite Mailliner kommt aber bereits ab Juli neben dem ersten zum Einsatz. "Weil wir weniger von Hand kommissionieren müssen, bringt uns die neue Maschine jeden Monat einen Cash-Back von 50 000 Euro", sagt Markus Springer. "Deshalb wollen wir sie so früh wie möglich in Betrieb nehmen."

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