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Sibress SIS: Neue Messsoftware für ein digitales Messmikroskop

Für die Detailinspektion von Oberflächen und zur Farbinspektion
 

Die digital erfassten Aufnahmen lassen sich – eventuell mit den eingeblendeten Resultaten der Vermessung von Druckpunkten – archivieren oder für spätere statistische Auswertungen abspeichern

Sibress, Hersteller von Messgeräten zur Qualitätsanalyse, -sicherung und Überprüfung von Materialien in der Druckindustrie, hat eine Software mit Namen SIS (Surface Inspection System) entwickelt, die – im Zusammenhang mit einem Messgerät – verlässliche Messwerte von winzigen Oberflächendetails erzielen soll. Die Geräte-Software-Kombination eignet sich laut Hersteller auch für den Fall, dass sich die Beteiligten an unterschiedlichen Orten der Welt aufhalten und dennoch anhand einer objektiven Grundlage die Druckerzeugnisse effizient beurteilen und miteinander kommunizieren wollen.

Das Zusammenspiel von Hard- und Software beim SIS-System basiert auf Sibress SIS und einem faustgroßen, batteriebetriebenen, mobilen Mikroskop mit integriertem Monitor. Hochleistungs-Weißlicht-LEDs beleuchten die zu erfassende Stelle. Nach Kalibrierung im Auflösungsmodus 1.280 mal 690 Pixel soll gesichert sein, dass alle Auswertungen und Messungen korrekt sind. Somit soll sich zum Beispiel laut Sibress ein Druckraster genau bestimmen lassen. Der Anwender sieht die zu messende Fläche direkt auf dem Zwei-Zoll-Monitor. Die gewonnene Aufnahme kann im Messgerät gespeichert werden. Danach werden die Aufnahmen entweder über die USB-Schnittstelle oder per SD-Karte auf einen Rechner übertragen. 

Außerdem bietet die Software eine ganze Reihe von Messwerkzeugen, darunter eine Funktion zum Messen von Durchmesser, Länge und Breite kleinster Partikel. Zusätzlich können – so der Hersteller – wahlweise einzelne Farbauszüge von CMYK-Drucken am Monitor dargestellt und abgespeichert werden.

Nicht zuletzt soll das neue Sibress-SIS-System die ortsunabhängige Kommunikation und Zusammenarbeit erleichtern: Die digital erfassten Aufnahmen lassen sich – eventuell mit den eingeblendeten Resultaten der Vermessung von Druckpunkten – archivieren oder für spätere statistische Auswertungen abspeichern.

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