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Fujifilm: Europäische Einführung des Fujifilm-XMF-Workflows

Medienübergreifende Plattform für Flexibilität und Produktivität in der Medienvorstufe

Fujifilm gibt die Markteinführung des Fujifilm-XMF-Workflows bekannt, einer Software-Lösung für Akzidenzdruckereien. Mit nativer JDF-Architektur und Implementierung der Adobe PDF Print Engine soll XMF eine optimale Kompatibilität und Kommunikation mit allen Prozessen der Print-Produktion sichern. Dies automatisiert und rationalisiert laut Hersteller zeitaufwändige Tätigkeiten und soll dadurch zu beträchtlichen Einsparungen von Produktionszeiten und Ressourcen führen.
Das Herz der XMF-Infrastruktur ist eine JDF-Datenbank, die Aufträge durch den ganzen Workflow koordiniert und steuert. Kompatibel mit den gängigen Dateiformaten und auf Kommunikation mit vielfältigen Produktionsprozessen hin konzipiert, stellt XMF einen ganz auf JDF basierten Ausschieß-Server mit eingebauter Intelligenz zur Verfügung. Dies soll es möglich machen, Aufträge automatisch und leicht von einem Ausgabesystem zu einem ganz anderen umzuleiten.
Dass XMF automatisch Aufträge neu ausschießt, wenn sie zu einer anderen Druckmaschine oder einem Digitaldrucksystem geschickt werden, bedeutet laut Hersteller weitaus mehr als das einfache Neu-Arrangement der Seiten. Unter Berücksichtigung der "Fingerabdrücke" des Ausgabesystems einschließlich Color-Management und Druckkennlinien revidiert XMF automatisch jeden Druckbogen, fügt Stege oder Zwischenschläge, Schneidemarken und Farbkontrollstreifen hinzu, die auf das neue Ausgabeformat abgestimmt sind. So soll zum Beispiel in wenigen Minuten ein Druckauftrag für eine 8-Seiten-Druckmaschine als Zweifach-Durchlauf (double run) für eine 4-Seiten-Maschine rekonfiguriert und direkt zur Druckplattenbelichtung geschickt werden können. Oder der Auftrag kann laut Fujifilm, wenn es um einen Schnellschuss mit kleiner Auflage geht, als farbkorrigierte PDF-Datei zur Ausgabe auf einer Digitaldruckmaschine geliefert werden.
Hinter dem "Drag-and-Drop"-Interface für verbesserte Funktionalität und einfache Bedienung bietet künstliche Intelligenz auch die Leistung, nicht nur schnelle Auftragsänderungen durchzuführen, sondern ihre Auswirkungen auf den ganzen Workflow zu berechnen und Anpassungen entweder nach definierten Vorgaben oder durch Anweisungen des Bedieners vorzunehmen.
Damit der fertige Auftrag leicht visuell kontrolliert werden kann, verfügt XMF über eine dreidimensionale Ansichtsfunktion, auch 3D-Proof genannt (siehe Abbildung). Diese liefert eine virtuelle Version des Print-Produkts, in der die Seiten genauso umgeblättert werden können wie bei einem Buch oder einer Zeitschrift. Dieses Merkmal soll zusätzlich zu umfangreichen Proof-Funktionen und -Optionen die Kommunikation mit dem Produktionsteam an der Druckmaschine verbessern und helfen, Fehler beim Ausschießen zu vermeiden. Es erleichtert auch die Druckfreigabe und macht es sogar für Drucksacheneinkäufer ohne traditionelle Druck-Fachkenntnisse oder fundiertes technisches Wissen möglich, leicht und akkurat Farbe, Inhalt und sogar die Weiterverarbeitung eines Auftrags zu bewerten bevor er in den Druck geht.

Fujifilm Deutschland http://www.fujifilm.de

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