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Mittelbayerische Zeitung nutzt „Portalsteuerung“ von Funkinform Dialog

Neues Modul des Redaktionssystems soll dabei helfen, Content im Web präzise zu platzieren
 

Optimierung der digitalen Produktion für die Plattform „Mittelbayerische.de“ mit dem neuen Modul „Portalsteuerung“ des Redaktionssystems Funkinform Dialog.
(Bild- und Textquelle: Funkinform GmbH)

Als erster Anwender des Redaktionssystems Funkinform Dialog hat die Mittelbayerische Zeitung jetzt auch das Modul „Portalsteuerung“ im Einsatz. Das Modul soll es den Journalisten der Regensburger Redaktion ermöglichen, Web-Beiträge zeit- und positionsgenau im Internetauftritt zu positionieren, obwohl die Webseite mit einem Fremdsystem realisiert wird.

Die Dialog „Portalsteuerung“ ist ein neuer Teil des browserbasierten Dialog „Mobile Editorial Client“ (MEC). Seit April 2017 setzt die Mittelbayerische den MEC für die Portalsteuerung ein. Der Einsatz für das Redaktionsmanagement und die Erstellung von Webartikeln auf tragbaren Endgeräten ist demnächst geplant, da der MEC auch ein Autorentool ist.

Die Redaktion der Mittelbayerischen Zeitung (MZ) hat die Seiten ihres Webportals definiert, die mit der Dialog „Portalsteuerung“ bestückt werden. Hierbei handelt es sich insbesondere um die regionalen Seiten Regensburg Stadt und Landkreis, Kelheim, Cham, Neumarkt, Schwandorf und Amberg. Hinzu kommen die Seiten Bayern, Wirtschaft (mit Inhalten der eigenen Wirtschaftszeitung), der Sport sowie verschiedene thematische Spezialseiten und die Startseite des MZ-Portals.

Routinemäßig plant die MZ-Redaktion in Slots um 6 und 17 Uhr vor. Je nach Bedeutung einzelner Ereignisse wird dazwischen neues Material aktuell eingespielt. Gerade für den Frühdienst am Digitaldesk bringe die Dialog „Portalsteuerung“ eine Erleichterung, so die Web-Koordination der MZ, weil nun die platz- und zeitgenaue Veröffentlichung von Inhalten am Abend vorgeplant werden könne. Die Frühdienstredakteure könnten dann mit ganz aktuellen Meldungen am Morgen schneller reagieren.

Auch die anspruchsvolle Gestaltung für Webportale gewinne an Bedeutung. Mit der neuen Dialog „Portalsteuerung“ habe Funkinform eine Art WYSIWYG für die Web-Welt geschaffen. Den Redakteuren sei es mit dem Modul möglich, Inhalte präzise an gewünschte Stellen zu platzieren.

Wegen der großen Datenmengen, die in Webauftritten regelmäßig verarbeitet werden, muss der Content vielfach vollautomatisiert verteilt werden. Die ständige Aktualisierung führe dann laut Funkinform zum Beispiel dazu, dass neue Beiträge ältere verdrängen, ohne dass dafür journalistische Kriterien ausschlaggebend gewesen wären. Mit der Dialog „Portalsteuerung“ könne von den Journalisten nun jederzeit in solche automatisierten Prozesse eingegriffen werden. Die Redakteure würden die Inhalte dann etwa nach Lesernutzen platzieren und könnten auf neue thematische Entwicklungen etwa mit der Änderung der Artikelreihenfolge reagieren.

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