Weiterempfehlen Drucken

Axaio veröffentlicht Update des Indesign-Plug-ins Made-to-Tag

Vorbereitung von Indesign-Dateien für den Export als Tagged PDFs, die Voraussetzung für Barrierefreiheit sind
 

Neuer Tagging-Schritt „Tabellenstruktur“ in Axaio Made-to-Tag soll das Taggen von Tabellen professionalisieren.

Axaio Software stellt ab sofort ein Update von Made-to-Tag zur Verfügung. Das Adobe Indesign Plug-in, mit dem Indesign-Dateien mit Tags versehen werden können, wurde im Wesentlichen um zwei neue Funktionen erweitert: das professionelle Taggen von Tabellen sowie das optionale Exportieren von Metadaten und alternativen Texten für Bilder.

Zu den bisherigen sechs Abarbeitungsschritten in Made-to-Tag ist ein zusätzlicher hinzugekommen: Der neue Tagging-Schritt „Tabellenstruktur“ soll das Taggen von Tabellen, die in dem zu bearbeitenden Indesign-Dokument enthalten sind, professionalisieren. Tabellenzeilen und -spalten lassen sich nun logisch zuordnen. Außerdem werden Tabellenzellen farblich hervorgehoben, um die Zellen-Hierarchie innerhalb der Tabelle anzuzeigen und inhaltliche Beziehungen in der Tabelle visuell deutlich zu machen.

Eine weitere neue Funktion ist die Option zum Exportieren von Metadaten und alternativen Texten für Bilder. Kunden haben hierbei laut Axaio die Möglichkeit, diese Texte als separates Indesign-Dokument in einer Liste auszudrucken, um das Korrigieren selbst, aber auch das Korrekturlesen dieser Texte innerhalb des Teams zu vereinfachen.

Zum einfacheren Verständnis der neuen Funktionen für das Taggen von Tabellen hat Axaio ein Video ins Internet gestellt.

Made-to-Tag ist ab sofort verfügbar und kostet als Einzelplatz-Lizenz 149 Euro (zzgl. MwSt.). Preise für Mehrfach-Lizenzen werden ab einer Stückzahl von zehn Lizenzen angeboten (1.249 Euro zzgl. MwSt.).
Made-to-Tag unterstützt Adobe Indesign CS5.5, CS6 und CC (Creative Cloud) auf derselben Maschine und steht für Mac (10.5/10.6/10.7/10.8) und Windows (Vista und Windows 7/8) zur Verfügung.

Hintergrundinfo:
Wozu Tagged PDFs? In PDF-Dateien kann nicht nur das Erscheinungsbild von Seiten eines Dokuments festgelegt werden, man kann PDFs ebenso mit Tags erweitern, um die semantische Struktur des Seiteninhalts zu definieren. Getaggte PDF-Dateien sind Voraussetzung für Barrierefreiheit. Tagged PDF-Dateien schaffen die Voraussetzungen, mit denen unter anderem Software für Bildschirmlesegeräte eine einfache Navigation und barrierefreie Präsentation von PDF-Inhalten zuverlässig bereitstellen kann.
PDF-Tags können auch effektiv dazu beitragen, die Suchmaschinenoptimierung (SEO) eines Unternehmens zu verbessern. Außerdem beginnen Tagged PDFs sich als wesentlicher Bestandteil in der Geschäftswelt zu etablieren. Korrekt getaggte PDF-Dateien sind mittlerweile eine Grundanforderung verschiedenster Organisationen und Unternehmen. 

Anzeige

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Produkt & Technik

Samhaber vertritt MBO-Gruppe wieder in Österreich

Vertriebspartnerschaft nach vierjähriger Pause wieder aufgenommen

MBO (Oppenweiler) und Herzog+Heymann (Bielefeld) sind nach vierjähriger Pause zu ihrem früheren Vertriebspartner für Österreich zurückgekehrt. Seit dem 1. April 2017 wird die Unternehmensgruppe wieder durch die Samhaber GmbH mit Sitz in St. Marien vertreten.

» mehr

Druck&Medien Awards 2016: After-Show-Party

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Druck&Medien Awards 2016 – Get-together und Dinner

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Welches Trocknungsverfahren setzen Sie ein?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...