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GS vertreibt auch Lundberg-­Entsorgungslösungen

Wastech-System für die Etikettenproduktion gibt es in verschiedenen Ausführungen für Randbeschnitt oder Matrix in unterschiedlichen Leistungsstärken
 

Beispiel eines zentralen Systems.

Grafische Systeme Volker Schischke Handelsgesellschaft mbH (GS), Meerbusch, hat zur Labelexpo Europe 2013 eine Vereinbarung mit dem Vertriebsunternehmen Wastech geschlossen. Neu ins Programm kommen damit die Abfallzerkleinerungslösungen für die Etikettenindustrie des dänischen Herstellers Lundberg Tech A/S.

Die 1946 gegründete Firma Lundberg entwickelt und produziert seit den 80er-Jahren Granulatoren und Schneidgeräte mit lufttechnischen Lösungen für Papier, Kunststoff, Textilien und Kartonagen. Materialien mit Kleberesten, wie sie bei der Etikettenherstellung anfallen, sollen mit dem Lundberg-Granulator aufgrund einer Antihaft-Innenbeschichtung und eines integrierten Ölsystems ohne großen Auswand zerkleinert werden können. Drucklos aus einem darüber liegenden Tank eintropfendes Silikonöl wird beim Rotieren des Schneidemessers allein durch die Zentrifugalkraft aus der zentralen Achse geschleudert. So soll mit geringem Ölverbrauch ein Verkleben vollständig verhindert werden können, wie GS betont. Der Granulator mit Öltank wird in allen Matrix verarbeitenden Systemen eingesetzt. 

Wenn lediglich Randstreifen entsorgt werden sollen, steht dieselbe Schneidetechnologie ohne Ölsystem zur Verfügung. Bedingt durch die Formgebung ist der Luftstrom direkt am Rotormesser am höchsten, dieses ist mit mindestens drei Klingen ausgestattet.

Wastech bietet Lösungen für jede Größenordnung, angefangen mit unabhängigen Standardgeräten für eine einzige oder wenige Maschinen, für Randbeschnitt oder Gitterabfall. Auf der Labelexpo wurden zwei neuentwickelte Stand-alone-Modelle vorgestellt. Der Trim Cutter hat laut GS-Vertrieb die Kapazität, den Randbeschnitt aus einer Druckmaschine zu entsorgen, zu schneiden und in einem Sack oder einer Tonne zu sammeln. Das Gerät ist mobil und bietet „hohe Leistung zu günstigem Preis“, wie es weiter heißt. 

Das zweite Modell ist der Matrix Cutter. Er verarbeitet sowohl Gitterabfälle als auch Randstreifen von einer oder optional zwei Druckmaschinen. Das Material wird abgesaugt, geschnitten und verdichtet und landet als Ballen in einem Container oder auf einem Förderband. Auffällig hierbei ist auch der niedrige Geräuschpegel, so GS. 

Das Wastech-System gibt es in verschiedenen Ausführungen für Randbeschnitt oder Matrix in unterschiedlichen Leistungsstärken für bis zu drei Maschinen. Vor dem Sammeln im Sack wird die angesaugte Luft vom Abfall getrennt.

Kombinierte Absaug- und Schneidesysteme für mehrere Druck- und Konfektioniermaschinen mit oder ohne Verdichter sollen ebenso möglich sein wie komplexe Einbauten für die Entsorgung von allen Druckabfällen aus einer oder mehreren Produktionshallen. Zur besseren Verwertung der Abfälle können Gitterabfälle und Silikonstreifen getrennt werden. Alle Transportrohre für Haftmaterial sind innen abnutzungsfrei antihaftbeschichtet, um Stauungen durch Verkleben zu vermeiden. Die Abfälle können zu einer zentralen Sammelstelle innerhalb oder außerhalb des Gebäudes geführt und dort komprimiert werden. Raumluftrückführung über Filter ist möglich. 

Der Einsatz von Absaug- und Zerkleinerungsgeräten im Drucksaal bringt verschiedene Effekte mit sich: So benötigt ein verringertes Abfallvolumen weniger Platz als zuvor und kostet weniger bei der Entsorgung. Für die Bediener entfällt der Arbeits- und Zeitaufwand zum Abnehmen der Abfallgitterrollen. Weil dadurch weniger Maschinenstopps notwendig sind, erhöht sich die Produktivität der Druckmaschine, zur weiteren Steigerung kann die Laufgeschwindigkeit ­– gerade bei komplizierten Gitterformen – deutlich erhöht werden.

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