Weiterempfehlen Drucken

GSE Dispensing: Rationelle Farblogistik im Schmalbahn- und Etikettendruck

Niederländischer Spezialist für Farbdosiersysteme präsentiert sein Colorsat Switch auf der Labelexpo Europe 2013 (Stand 7N125)
 

Die neue gravimetrische Farbdosieranlage für Flexo- und Tiefdruck von GSE Dispensing – Colorsat Switch – wird auf der Labelexpo Europe 2013 präsentiert.

Eine neue gravimetrische Farbdosieranlage für Flexo- und Tiefdruck von GSE Dispensing – Colorsat Switch – soll eine unmittelbare, präzise und abfallfreie Bereitstellung von Sonderfarben für Etiketten- und Schmalbahnauflagen, unabhängig vom Druckfarbensatz, ermöglichen.

„Durch den Trend zu kleineren Auflagen beim Etikettendruck ist eine stärkere Kontrolle bei der Farbmischung notwendig geworden, um Engpässe und Materialverschwendung bei der Produktion zu vermeiden“, berichtet Maarten Hummelen, Marketingleiter bei GSE Dispensing. Vor diesem Hintergrund wird nun eine wie es bei GSE Dispensing heißt „sichere, automatisierte Lösung“ vorgestellt, die den Farbverbrauch zu verringern hilft. Mit dem Colorsat Switch, so die Bezeichnung des Systems, sollen wasserbasierte, UV-härtende oder lösemittelbasierte Farbchargen in 5-Liter-Gefäße dosiert werden können. Die Anlage besteht aus einer Dosiereinheit und einem Steuerschrank, verbunden mit bis zu 20 Grundfarbkomponenten (max. 25 kg) in einem praktischen modularen „Kaskadengestell“. An die Dosiereinheit können auch 200-Liter- oder 1000-Liter-Behälter angeschlossen werden. Schlauchkupplungen ermöglichen einen schnelleren und saubereren Austausch der Tanks ohne die Gefahr eines Farbaustritts, wie GSE Dispensing betont. Durch die laut Hersteller langlebigen Schläuche, Anschlüsse und Pumpen sowie aufgrund des vollständig abgeschlossenen, druckbeaufschlagten Steuerschranks (gemäß Atex-Richtlinie 94/9/EG) ist eine spezielle Anpassung der Colorsat Switch für die Dosierung von lösemittelhaltigen Farben möglich.

Colorsat Switch ist auf Geschwindigkeit und Genauigkeit ausgelegt, wie der Hersteller betont: Fünf Kilogramm Farben auf Wasser-, UV- oder Lösemittelbasis können damit nach einem Vierfarbenrezept in drei bis vier Minuten auf ein Gramm genau gemischt und dosiert werden. Zur Steuerung des Colorsat Switch dient die spezifische Farbmanagementsoftware IMSTM von GSE. Damit sollen sich laut GSE die erforderlichen Mengen exakt nach Bedarf dosieren lassen – ohne komplizierte, zeitraubende manuelle Berechnungen. Überschüssige Farbe aus einem Druckauftrag kann leicht in der Berechnung neuer Rezepte genutzt werden, sodass deutlich weniger Abfall entsteht, wie es weiter heißt.

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Produkt & Technik

Klingendes Buch in 2. Generation erstmals auf Frankfurter Buchmesse

Neueste Generation des "T-Book" der TU Chemnitz vorgestellt

Am Institut für Print- und Medientechnik der Technischen Universität Chemnitz wird ein Buch entwickelt, dessen Seiten sprechen und verschiedene Sounds abspielen können. Die Seiten des Buches bestehen laut TU Chemnitz aus Lautsprecherpapier (kurz: T-Paper). Die Ergebnisse der bereits zweiten Generation dieser Drucktechnologie – das "T-Book 2" – wurde im Rahmen der Frankfurter Buchmesse einem breiten Publikum präsentiert. 

» mehr

print.de-News jetzt auch per Whatsapp

Die besten Events von print.de – Jetzt Tickets ordern!

Deutscher Druck- und Medientag 2017

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Ganz großes Kino für Print: Wie die Creatura-Initiative begeistert

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Rechnen Sie mit einem starken Jahresendgeschäft?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...