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Gallus: Digitaldrucklösung für kleine und variable Auflagen

Labelexpo Europe 2013: Heidelberg Linoprint L als Bestandteil des Gallus Print Shop für hybride Etikettenproduktion
 

Auch zu sehen auf der Labelexpo Europe: das Drop-on-Demand-Digitaldrucksystem Linoprint L von Heidelberg.

Zum ersten Mal seit dem Erwerb der Vertriebslizenz im Juni 2013 präsentiert die Gallus Gruppe auf der Labelexpo Europe 2013 in Brüssel das Drop-on-Demand System Linoprint L der Heidelberger Druckmaschinen AG. Auf Stand 5B50 der Gallus Gruppe sollen zwei der Digitaldrucksysteme in verschiedenen Arbeitsbreiten variable Kleinauflagen produzieren.

Das 210-mm-Drucksystem ist gemeinsam mit der Gallus ECS C in den Gallus Print Shop für hybride Etikettenproduktionen eingebunden, für das 315-mm-Drucksystem wurde ein neues Digital Front End konzipiert. Weitere Merkmale des Systems sind „Null-Makulatur“ beim Fortdruck nach Maschinenstopp, Insetting auf vorgestanzten Rollen sowie eine Druckgeschwindigkeit von max. 48 m/min. Damit ergänzt die Heidelberg Linoprint L das bisherige Flexo-, Offset- und Siebdruck-Lösungsangebot von Gallus um eine Digitaldrucklösung für den Druck von kleinen bzw. variablen Auflagen im Etikettenbereich.

Durch seine UV-Inkjet-Technologie mit 600 dpi nativer Auflösung kann das Heidelberg-Linoprint-L-Digitaldrucksystem Vierfarbdrucke mit bis zu zwei Punkt kleinen Schriften sowie versteckten Sicherheitselementen drucken. Das neue, von Heidelberg speziell für dieses Digitaldrucksystem entwickelte Digital Front End, der Heidelberg Prinect Digital Print Manager Label, greift auf die von Heidelberg bereits seit über zehn Jahren im Offsetdruck eingesetzte Workflowtechnologie Prinect zurück und ermöglicht die Nutzung des Heidelberg-Farbmanagements. Aufgrund des neuen Front Ends hat sich die Leistungsfähigkeit beim Rippen mit unterschiedlichsten Raster-Typen und beim Verarbeiten von variablen Daten laut Gallus wesentlich erhöht.

Das Substrat-Spar-System ermöglicht „Null-Makulatur“ beim Fortdruck nach Maschinenstopp oder Hard-Proofs auf der Maschine und ergänzt die kompakte Bauweise mit verringertem Bahnverlauf. Durch Druckgeschwindigkeiten von max. 48 m/min im Vierfarb-Modus und eine hohe Registergenauigkeit ist die Maschine besonders für das Bedrucken von vorgestanzten und gegebenenfalls vorbedruckten Etiketten (Slim Rolls) oder für Kleinauflagen von gering veredelten Etiketten für Handel, Nahrungsmittel, Milchprodukte oder technische bzw. industrielle Etiketten geeignet.

Die Maschine ist komplett gekapselt. Weiter verfügt das System über eine automatisierte Druckkopfreinigung. Für die Farbhärtung kommen ausschließlich UV-LED-Härtungssysteme mit einer Lebensdauer von über 10.000 Betriebsstunden zum Einsatz, die den Hitzeeintrag verringern und damit die erforderliche Kühlung von dünneren Substraten sowie einen ozonfreien Betrieb ermöglichen sollen. Die Erstellung umfangreicher Job-Protokolle lässt eine lückenlose Job-Dokumentation zu, wie Gallus betont.

Aber auch einige Gallus-Modelle werden präsentiert. Die ECS 340 wird neu mit einem „Plus“-Update-Paket ausgerüstet und verfügt über substantielle technische Erweiterungen und eine damit verbundene Ausdehnung der möglichen Anwendungsgebiete. Diese in Zusammenarbeit mit Gallus-Kunden entstandene Weiterentwicklung soll dem Etikettendrucker ermöglichen, bestehende Kunden besser zu bedienen und die Wirtschaftlichkeit effektiv zu steigern, so der Aussteller weiter.

Die EM 430 S als neueste Short-Web-Lösung soll durch einen verkürzten Bahnlauf von 2,2 Meter, durch schnellere Reaktionszeiten bei der Registerverstellung und durch ein Schnellwechsel-Sleeve-System bis zu 40 Prozent weniger Makulatur als herkömmliche Etikettendruckmaschinen verursachen. Die Kombinationsdruckmaschine verfügt über die Möglichkeiten zum UV-Flexodruck, Rotasiebdruck, Heißfolienprägedruck, Kaltfoliendruck, zur Reliefprägung und Stanzung.

Mit dem Gallus-Hybriddruckwerk kann von einem Flexodruckkopf zu einem Siebdruckkopf – und wieder zurück – gewechselt werden, ohne die Bahn zu beeinflussen, so der Aussteller. Kundeneinschätzungen zufolge soll die EM 430 S die Kosten bei bestimmten Aufträgen um bis zu 30 Prozent senken helfen, wenn sowohl die Zeit als auch das Material und die Lohnkosten berücksichtigt werden.

Zusammen mit dem Industriepartner Siegwerk wird Gallus auch eine EM 280 mit einem kompletten LED-UV-Trocknungssystem vorstellen und die neusten UV-LED-Farben von Siegwerk verdrucken sowie mit Strahlern neuester Technologie härten. 

Gallus will ein Etikett, das die Vorteile des Digital- und des Flexodrucks kombiniert und vollständig mit der LED-UV-Technologie getrocknet wird, herstellen.

Auch soll die Multiprozessfähigkeit der Gallus RCS 330/430 bei gleichzeitig hoher Jobwechseleffizienz in Form einer Multifunktionseinheit aufgezeigt werden. Darüber hinaus soll das Angebot von Gallus-Screeny-Genuine-Siebdruckplatten für den rotativen Siebdruck präsentiert werden. 

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