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Geschäftsbetrieb der WVD Druck + Neue Medien wird stillgelegt

Produktion soll bis Ende November abgeschlossen sein
 

Der Geschäftsbetrieb der WVD Druck + Medien wird stillgelegt.

Der Geschäftsbetrieb der aus der Westpfälzischen Verlagsdruckerei hervorgegangenen WVD Druck + Neue Medien GmbH in Rohrbach wird stillgelegt. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Insolvenzverwalters Matthias Bayer (Kanzlei Abel & Kollegen, St.Ingbert) hervor. Letzte vom Insolvenzverwalter vermittelte Verhandlungen zwischen einem Interessenten und Banken bzw. Maschinenfinanzierern sind gescheitert. Eine Auffanglösung über leitende Mitarbeiter war bereits Ende Oktober nicht zustande gekommen. Betroffen sind 26 Mitarbeiter. 

Insolvenzverwalter Matthias Bayer hatte noch zuletzt mit einem pfälzischen Investor verhandelt, der spät Interesse an einer Übernahme des Standortes in St. Ingbert-Rohrbach gezeigt hatte, etwa 2/3 der Arbeitsplätze erhalten, in neue Maschinen investieren und das Produktportfolio etwas ändern wollte, heisst es weiter. Dessen Kaufpreisangebot blieb "jedoch deutlich hinter den Erwartungen der besicherten Gläubiger" zurück. Andere Investoren, die ein besseres Gebot abgeben könnten, sind nicht in Sicht.

Die bisherigen Gesellschafter waren laut Bayer von Anfang an nicht bereit, neues Kapital für eine Fortführung zur Verfügung zu stellen.

"Die WVD hat sich nicht durch Alleinstellungsmerkmale von ihren Konkurrenten abgehoben. Der vorhandene Maschinenpark ist überaltert, der Investitionsrückstau erheblich, Wettbewerbsfähigkeit ist dauerhaft nur durch eine neue Druckmaschine wiederzuerlangen", so Bayer. Die Zahlung eines halbwegs adäquaten Kaufpreises für die vorhandenen Maschinen und insbesondere die Anschaffung einer neuen Druckmaschine habe aber jeder an einer Übernahme Interessierte gescheut.

Die Ausproduktion der vorhandenen Aufträge soll bis Mitte November abgeschlossen sein. Das vorhandene Warenlager und Maschinen der Insolvenzschuldnerin würden voraussichtlich im Frühjahr versteigert werden.

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