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Global Graphics stellt „Inkjet Fundamentals“ auf der Drupa vor

Software- und Servicepaket für Inkjet-Druckmaschinenhersteller; enge Kooperation mit Hybrid Software eingeläutet
 

Inkjet Fundamentals – Global Graphics' neues Angebot an Software und Entwicklungsservices für Inkjet-Druckmaschinenhersteller.

Der Harlequin-RIP-Hersteller Global Graphics reagiert auf den angeblichen Bedarf zahlreicher Druckmaschinenhersteller, die auf der Suche nach der optimalen Auswahl an Softwarekomponenten sind, um ihre Inkjet-Druckmaschinen bestmöglich zu betreiben. Mit „Inkjet Fundamentals“ stellt das britische Unternehmen zur Drupa ein Paket aus Software und technischen Dienstleistungen vor, damit diese Hersteller eine schnellere Markteinführung ihrer Druckmaschinen und die Senkung von Entwicklungskosten erreichen können.

„Inkjet Fundamentals“ soll den Herstellern die wichtigsten Softwarekomponenten und das grundlegende technische Know-how, die für den Aufbau eines digitalen Frontends erforderlich sind, aus einer Hand bieten. Das Angebot richtet sich zunächst an Druckmaschinenhersteller für den Etiketten-, Verpackungs- und Akzidenzdruck.

Jede Druckmaschine, jede Anwendung und jede Betriebsumgebung sei verschieden, so Global Graphics. Häufig könnten die Hersteller die Probleme nicht selbst lösen, mit denen sie in der Entwicklungsphase einer neuen Druckmaschine konfrontiert werden. Hand in Hand mit dem Hersteller erarbeite man deshalb eine Lösung, die auf dessen Druckmaschine und die Betriebsumgebung exakt zugeschnitten ist. Dabei erhalte der Hersteller Zugriff auf die Tools von Global Graphics sowie einen Pool an Druckexperten und Ingenieuren mit jahrzehntelanger Erfahrung. Man arbeite bereits an Lösungen für die Kreuzkopfkalibrierung, für das Clustern und die Verkettung bei der Ausgabe, die Tintenkalkulation und sogar für die Steuerung der Betatest-Umgebung, so Global Graphics.

„Fundamentals“ beinhaltet auch Software anderer Hersteller, das Softwareangebot ist wesentlich breiter angelegt als nur ein reines RIP (wobei hier mit oder ohne den Harlequin-RIP gearbeitet werden kann). „Fundamentals“ markiert zudem den Beginn einer engen Zusammenarbeit zwischen Global Graphics und Hybrid Software, das mit seinem Dateimanagementsystem Cloudflow Teil des Softwareangebots ist.

Ein entscheidenderer Bestandteil des Angebots ist jedoch der Breakthrough Engineering Service, der von Farbwissenschaftlern, Rasterexperten und RIP-Technikern bei Global Graphics bereitgestellt wird. Diese bieten die Integrationsdienste an, die die einzelnen „Fundamentals“-Komponenten miteinander verknüpfen. Zum Produktangebot gehört im Detail die neue, mehrstufige Inkjet-Rastertechnologie von Global Graphics (Screen Pro) sowie:

  • Label Layout Station: Für die Kalkulation und Planung von ein- oder mehrgliedrigen Rollendruckaufträgen zu Beginn des Druck-Workflows.
  • Cloudflow Fundamentals: Eine OEM-Version des Dateimanagementsystems von Hybrid Software, die mit der eigenen Marke versehen und an jede Druckmaschine angepasst werden kann sowie speziell für Inkjet-Etiketten- und -Verpackungs-Workflows konfiguriert ist. In Cloudflow Fundamentals wird die Datei durch den RIP verarbeitet, und die Rasterung sowie das Farbmanagement können angewendet werden.
  • Harlequin RIP: Der native PDF Harlequin RIP soll für eine gute Ausgabequalität sorgen und das Substrat der Druckmaschine mit hoher Geschwindigkeit ohne Kompromisse bei der Qualität zuführen. Er verarbeitet variable Daten und kleine Auflagen und ist in Cloudflow Fundamentals integriert.
  • Screen Pro: Ein eigenständiges, mehrstufiges Rasterprogramm, das softwareseitig viele der Qualitätsmängel angeht, wie Verkettung und Fleckigkeit, die nicht mechanisch korrigiert werden können. Mithilfe des Breakthrough Service werten die Global-Graphics-Ingenieure Testausdrucke aus und verarbeiten die Ergebnisse mit dem neuen Tool Digital Print Quality Optimizer von Global Graphics. Dieses Tool berechnet die optimierte Musterung und die Überlappungen für die verschiedenen verfügbaren Tröpfchengrößen.
  • Harlequin Color Pro: Soll konstante und vorhersehbare Farben für die verschiedensten Workflows erzeugen, einschließlich Esko. Markenspezifische Look-up-Tabellen in einer Vielzahl von Farbräumen erfüllen die Anforderungen an die Farbtreue, und die Farben können mit einer konventionellen Ausgabe abgeglichen werden, um Einheitlichkeit über eine gesamte Markenpräsenz zu erzielen. Unterstützt ICC-Profile nach Industriestandard, unter anderem Devicelink- und N-Channel-Profile.
  • Proofscope: Ein Soft Proofer zur Überprüfung von Separationen, Schnittmarken, Barcodes, Farben, Abmessungen und Dichte vor dem Druck.
  • Mellow Colour: Qualitätsmanagementsoftware für den Digitaldruck, deren Zertifizierung von den führenden Marken gefordert wird, darunter Conde Nast und Marks & Spencer. Stellt Daten zur Verfügung, anhand derer die Druckmaschinenhersteller die Leistung ihrer Maschine beurteilen können, und ermöglicht die Durchführung von Ferndiagnosen. Außerordentlich nützlich bei der Ausführung von Betaprogrammen.
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